«Spam King» muss über vier Jahre ins Gefängnis

publiziert: Donnerstag, 26. Nov 2009 / 17:38 Uhr

Ein Gericht in Detroit hat jetzt den «Spam-King von Michigan», Alan M. Ralsky, zu einer Haftstrafe von vier Jahren und drei Monaten verurteilt, zudem muss er 250'000 Dollar zahlen. Dies berichtet die The Detroit News. Der Spam-Versand des 64-jährigen zielte darauf, am Aktienmarkt Penny Stocks in die Höhe zu treiben.

Alan M. Ralsky übernahm vor Gericht die volle Verantwortung für seine Taten. (Symbolbild)
Alan M. Ralsky übernahm vor Gericht die volle Verantwortung für seine Taten. (Symbolbild)
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Selbst die Staatsanwälte hatten auf Grund von Ralskys Kooperationsbereitschaft «lediglich» drei Jahre und sieben Monate Haft für Betrug und Geldwäsche gefordert.

Laut Staatsanwaltschaft lag der Verdienst des Spammers durch das Geschäft zwischen 400'000 und 1 Millionen Dollar. Dazu habe er täglich mehrere Zehn-Millionen Spam-Mails versendet. Allerdings war Ralsky bereits zweimal zuvor mit Betrugsdelikten aufgefallen.

Ralsky übernahm vor Gericht die volle Verantwortung für seine Taten, betonte aber, er sei aber mit gutem Vorsatz ins Geschäft mit Massen-E-Mails eingestiegen. Jeder, der keine entsprechende Post mehr erhalten wolle, sei von der Liste entfernt worden.

Der Anwalt Ralksy meinte, die Taten sollten nicht überbewertet werden. Es habe sich um chinesische Penny Stocks gehandelt, und nicht um ein in die Höhe treiben der Aktien von AT&T, zitiert die Zeitung den Anwalt. Insgesamt sind in Zusammenhang mit diesem Fall zehn Personen angeklagt.

(Ralf Trautmann/teltarif.ch)

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