Spannungen auf Sri Lanka

publiziert: Samstag, 8. Jan 2005 / 16:15 Uhr / aktualisiert: Samstag, 8. Jan 2005 / 17:02 Uhr

Colombo - Auf Sri Lanka ist es zu Spannungen zwischen Regierung und Rebellen über die Kontrolle von Notlagern für Flutopfer gekommen.

Die Rebellen werfen der Regierung vor, den Opfern im Norden nur ungenügend zu helfen.
Die Rebellen werfen der Regierung vor, den Opfern im Norden nur ungenügend zu helfen.
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Die Rebellen wiesen energisch eine Entscheidung der Regierung zurück, Notlager im Norden und Osten unter die Kontrolle der Armee zu stellen, hiess es am Samstag auf einer den Rebellen nahe stehenden Internetseite.

Die Regierung hatte verkündet, das Militär mit der Verteilung von Hilfsgütern in sämtlichen Lagern zu betrauen.

Differenzen

Dabei hatte die Naturkatastrophe anfangs die Differenzen zwischen Regierung und den "Befreiungstigern von Tamil Eelam" in den Hintergrund treten lassen.

Beide Seiten hatten zusammen an der am schlimmsten betroffenen Nordostküste den Opfern geholfen.

Ungenügende Hilfe

Doch inzwischen werfen die Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) der Regierung vor, den Menschen im Nordosten ungenügend zu helfen.

Die Regierung weist dies allerdings zurück. Beobachter befürchten, dass die Streitereien zwischen beiden Seiten, die den seit drei Jahren bestehenden Waffenstillstand belasten, nun eher noch zunehmen.

Die LTTE kämpfte 20 Jahre lang für einen eigenen Staat für die tamilische Minderheit und fordert nun eine grösstmögliche Autonomie.

(bsk/news.ch mit Agenturen)

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