Spektakuläre Feier zu Gaddafis 40. Amtsjubiläum
publiziert: Mittwoch, 2. Sep 2009 / 09:56 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 2. Sep 2009 / 20:23 Uhr

Tripolis - Der libysche Staatschef Muammar al-Gaddafi hat die Feierlichkeiten zu seinem 40. Amtsjubiläum mit einem Aufruf für Frieden und Stabilität in Afrika eingeläutet.

Muammar al-Gaddafi lässt sich bis heute nicht Präsident sondern «Revolutionsführer» nennen.
Muammar al-Gaddafi lässt sich bis heute nicht Präsident sondern «Revolutionsführer» nennen.
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Unter seinem Vorsitz verabschiedeten die Staats- und Regierungschefs der Afrikanischen Union (AU) zum Abschluss eines eintägigen Sondergipfels in der libyschen Hauptstadt Tripolis eine Erklärung, in der sie geloben, ihre Konflikte künftig ohne fremde Hilfe zu lösen.

Gaddafi wollte in der Nacht zum Mittwoch in einem Park der Hauptstadt Tripolis mit internationalen Gästen den 40. Jahrestag der Revolution feiern, die ihn am 1. September 1969 an die Macht gebracht hatte.

Zuvor hatte der libysche Staatschef, der sich bis heute nicht Präsident sondern «Revolutionsführer» nennen lässt, vor den Teilnehmern des AU-Gipfels erklärt, ein Beweis für die Einmischung in afrikanische Angelegenheiten sei die Tatsache, dass Rebellen aus der sudanesischen Krisenregion Darfur eine Interessenvertretung in Israel eröffnet hätten.

Zu den Jubelfeiern, für die unter anderem der venezolanische Präsident Hugo Chávez nach Libyen reiste, schickten die meisten europäischen Staaten nur ihre Botschafter, was auch mit den jüngsten aussenpolitischen Kapriolen des «Bruder Führer» zu tun hat.

Vertreter ernannt

Die Schweiz wartet immer noch auf die Freilassung zweier Geschäftsleute, die in Libyen inhaftiert worden waren und mit der britischen Regierung gab es Streit um den «Helden-Empfang», den die Libyer im August dem aus schottischer Haft entlassenen Lockerbie-Attentäter Abdel Bassit al-Megrahi bereitet hatten.

Libyen hat den Anwalt Saad Jabbar in das Schiedsgericht berufen, das die Affäre um Hannibal Gaddafi klären soll. Laut einer Mitteilung auf der Homepage des libyschen Aussenministeriums gab ein Beamter des Aussenministeriums in Tripolis dies bekannt.

(sl/sda)

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Der BLICK hat sowieso mehr und mehr ...
... die Tendenz, noch mehr als bisher schon, ein recht brutales Boulevardblatt zu sein! Nur auf Publizität aus und kaum mehr mit erkennbarem ethischen Ansprüchen - wenn es diese überhaupt je gab ...
mindestens so widerlich.....
ist wenn der "Blick" Herrn Bundesrat Merz ohne Gesicht zeigt und unter der Berichterstattung über das "Lybien-Theater" ein Inserat von Vögele-Reisen für Ferien in Lybien platziert. Ich finde das ungeheuerlich, arrogant und zynisch.
Widerlich
Die Medien tun mir einfach leid. Warum nehmen sie die Informationsaufgabe derart ernst, dass sie sogar von der Selbstbefriedigung dieses Despoten berichten? Einen derartig unberechenbaren Diktator sollte man ignorieren und nicht noch über seine pompöse Feier berichten. Und nach Abschluss der Geiselaffäre sollten wir diesen Schurkenstaat links liegen lassen. Wie kann ein solcher Staat überhaupt UNO-Mitglied werden? Die wirtschaftlichen Interessen gehen offenbar in jedem Fall vor.
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