Sprengsätze bei Protesten in tibetisch geprägtem Gebiet

publiziert: Montag, 9. Mrz 2009 / 10:31 Uhr / aktualisiert: Freitag, 12. Nov 2010 / 09:49 Uhr

Peking - Einen Tag vor dem 50. Jahrestag des gescheiterten Aufstands der Tibeter gegen die Vorherrschaft Pekings ist es nach chinesischen Angaben in einer tibetisch geprägten Region zu Ausschreitungen gekommen.

Am Dienstag jährt sich zum 50. Mal die Flucht des Dalai Lama ins Exil.
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Ein Polizeiwagen sowie ein Feuerwehrfahrzeug seien in der Nacht bei Protesten in Westchina mit kleineren Sprengsätzen beworfen worden, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Verletzt wurde bei dem Vorfall im autonomen tibetischen Verwaltungsgebiet Golog in der Provinz Qinghai demnach niemand.

Mehrere Dutzend Menschen hatten sich dem Bericht zufolge vor einer Polizeiwache versammelt, nachdem bei einer Polizeikontrolle an einer Strassensperre ein Streit ausgebrochen war. Ob es sich bei den Demonstranten um Tibeter handelte, teilte Xinhua nicht mit.

Jahrestag am 10. März

Die Lage in Tibet und in anderen tibetisch geprägten Gebieten Chinas ist derzeit angespannt. Vor dem Jahrestag des Aufstand der Tibeter vom 10. März 1959 verstärkten die chinesischen Sicherheitskräfte ihre Präsenz in Tibet.

Ein ranghoher Vertreter der chinesischen Polizei sagte, dass die internationalen Grenzen der Himalaya-Region verstärkt worden sind. An Grenzübergangsstellen und wichtigen Strassen seien Truppen stationiert worden. Die Volksrepublik grenzt in der Himalaya-Region an Indien, Nepal, Bhutan und Birma.

Am Dienstag jährt sich zum 50. Mal die Flucht des Dalai Lama, des geistlichen Oberhauptes der Tibeter, ins Exil. Der 14. März ist ausserdem der erste Jahrestag von Aufständen in der tibetischen Hauptstadt Lhasa, bei denen zahlreiche Menschen getötet wurden.

(smw/sda)

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