Sprengsätze in Thessaloniki und Piräus detoniert

publiziert: Freitag, 14. Mai 2010 / 20:50 Uhr / aktualisiert: Freitag, 14. Mai 2010 / 21:46 Uhr

Athen - Zwei schwere Explosionen haben innerhalb weniger Stunden die griechischen Hafenstädte Thessaloniki und Piräus erschüttert. Ein Sprengsatz detonierte im Keller des Gerichtsgebäudes der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki.

Der Anschlag ereignete sich in der Nähe eine Hochsicherheitsgefängnisses.
Der Anschlag ereignete sich in der Nähe eine Hochsicherheitsgefängnisses.
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Dabei wurde ein Mann leicht verletzt. Die Polizei hatte das Gebäude nach einem Warnanruf evakuiert. Auf Fernsehbildern war zu erkennen, dass die Bombe in dem Moment explodierte, als gerade die letzten Menschen aus dem Gebäude rannten.

Am Donnerstagabend hatte bereits eine Explosion die Hafenstadt Piräus erschüttert. Dort war eine Bombe an der Mauer eines Hochsicherheitsgefängnisses in der Vorstadt Korydallos explodiert.

Zwei Menschen wurden leicht verletzt, berichtete das griechische Radio. Im Zuge der Ermittlungen sprach die Polizei von einer Zeitbombe, die in einer Reisetasche verpackt und in einer Mülltonne vor einem Hochsicherheitsgefängnis versteckt war.

Linksextremisten vermutet

Die Detonation war bis in das etwa acht Kilometer entfernte Athener Stadtzentrum zu hören. Hinter beiden Anschlägen vermutet die Polizei linksgerichtete Untergrundorganisationen. In beiden Fällen hatten unbekannte Anrufer vor den Detonationen gewarnt.

Linksgerichtete Gruppierungen verüben seit Jahren derartige Bombenanschläge in Griechenland. Der Polizei war es im April gelungen, die gefährlichste dieser Untergrundorganisationen grösstenteils zu zerschlagen. Fünf mutmassliche Mitglieder der Organisation «Revolutionärer Kampf» wurden festgenommen.

Zudem war ein Waffenlager der Gruppe ausgehoben worden. Mehrere Mitglieder anderer Terrororganisationen sind in dem Gefängnis in Korydallos inhaftiert.

(ht/sda)

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