Sprengstoffanschlag in Bern - möglicherweise G-8-Gegner
publiziert: Montag, 26. Mai 2003 / 12:06 Uhr

Bern - Militante G-8-Gegner haben in der Nacht auf das Gebäude der Münzstätte in Bern einen Sprengstoffanschlag verübt. Ziel waren Büros des VBS im gleichen Gebäude. Der Sachschaden beträgt voraussichtlich weniger als 5000 Franken.

Geringer Sachschaden bei Swissmint in Bern.
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Verletzte gab es keine, wie Hansjürg Mark Wiedmer, Sprecher der Bundesanwaltschaft sagte. Am Tatort seien Rückstände eines Feuerwerkskörpers sichergestellt worden. Wieviel Sprengstoff zum Einsatz gelangte sei unbekannt. Voraussichtlich werde durch die Bundesanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren eröffnet.

Die Urheber bekannten sich in einem anonymen Fax zu ihrer Tat. Es habe sich um einen "Angriff auf die G-8-Sicherheitsstrategen" des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) gehandelt, heisst es im Fax an die Nachrichtenagentur sda.

Das Gebäude der Schweizerischen Münzstätte an der Bernastrasse im Kirchenfeldquartier beherbergt verschiedene Abteilungen des VBS-Generalsekretariats, bis vor kurzem auch die Nationale Sicherheitskooperation (NSK), wie Departementssprecher Oswald Sigg auf Anfrage sagte. Die VBS-Büros seien aber nicht in Mitleidenschaft gezogen worden.

Das VBS verurteile den Anschlag. Ein solches Vorgehen sei dem Dialog rund um den G-Gipfel und die Globalisierung "nicht förderlich", sagte Sigg.

(fest/sda)

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