Spycher: 'Der Zeitpunkt zum Wechsel ist ideal'
publiziert: Mittwoch, 25. Mai 2005 / 11:21 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 25. Mai 2005 / 13:08 Uhr

Nach vier Jahren im Grasshopper Club verlässt Christoph Spycher den Hardturm. Der Berner fand in Deutschland eine neue Herausforderung. Er will mithelfen, Frankfurt wieder in der 1. Bundesliga zu etablieren.

Christoph Spycher: "Ich habe mich mit dem Klub identifiziert."
Christoph Spycher: "Ich habe mich mit dem Klub identifiziert."
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Christoph Spycher, war die Bundesliga Ihr Ziel?

Christoph Spycher: "Ich wollte einen weiteren Schritt in meiner Karriere machen. Der Zeitpunkt, um in die Bundesliga zu wechseln, ist sehr günstig. Vor der Weltmeisterschaft herrscht eine grosse Euphorie. Frankfurt hat sich seit über einem Jahr um mich bemüht. Ich habe gespürt, dass der Klub mich wirklich will. Das war eine wichtige Voraussetzung.

Sie haben am Sonntag das entscheidende Spiel für den Aufstieg in die Bundesliga im Stadion mitverfolgt. Haben Sie gezittert?

Spycher: "Gezittert nicht, aber es war eine spezielle Atmospäre. Die Lage war angespannt. Es ging um sehr viel für den Klub. Aber die Stimmung im Stadion war super."

Wäre der Vertrag auch zustande gekommen, wenn Frankfurt den Aufstieg verpasst hätte?

Spycher: "Nein, ich denke nicht. Es ist schon die 1. Bundesliga, die mich reizt. Frankfurt wollte mich im letzten Sommer auch nach dem Abstieg verpflichten. Die Verantwortlichen haben alles unternommen, doch ich wollte nicht in der zweiten Liga spielen.

Fällt es Ihnen schwer, die Grasshoppers zu verlassen?

Spycher: "Ja, ich bin ein Spieler, der sich mit seinem Klub identifiziert und GC hat mir viel gegeben. Ich bin dank diesem Klub in die Nationalmannschaft gekommen. Anderseits habe ich GC auch viel gebracht, mich in jedem Spiel sehr generös eingesetzt und auch neben dem Platz versucht, Einfluss zu nehmen. Ich kann mich im Hardturm auch in Zukunft problemlos zeigen, weil ich in den vier Jahren alles gegeben habe.

Wie wurde Ihr Wechsel bei GC aufgenommen?

Spycher: "Alle im Klub haben mir den Wechsel gegönnt. Ich sehe das auch als Anerkennung für alles, was ich hier geleistet habe. Es ist sehr schön, dass der Abschied keine Misstöne hervorgerufen hat."

Sie verlassen Ihre gewohnte Umgebung. Wenn Sie scheitern, könnten Sie die WM verpassen?

Spycher: "Diese Gedanken dürfen bei einem Wechsel nicht aufkommen. Man muss aufs Gefühl hören. Und ich hatte das Gefühl: ´Das ist es!´. Das ist eine Chance, die ich packen will. Ich freue mich riesig."

Was sind die Ziele von Eintracht Frankfurt in der kommenden Saison?

Spycher: "Der Aufsteiger spielt natürlich in erster Linie um den Ligaerhalt. In dieser Saison haben alle Aufsteiger die Klasse gehalten. Hoffentlich ist das nächstes Jahr auch so. Aber Frankfurt ist kein kleiner Klub, der über Jahre hinweg um den Klassenerhalt kämpfen wird. Eintracht Frankfurt hat dank der Einwohnerzahl und der Wirtschaft viel Potenzial. Mit dem neuen Stadion und dem jungen Kader haben wir gute Voraussetzungen."

(von Julien Oberholzer /Si)

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