Starke Schweizer Abfahrer
publiziert: Samstag, 27. Nov 2004 / 21:44 Uhr / aktualisiert: Samstag, 27. Nov 2004 / 22:58 Uhr

Lake Louise - Dominiert wurde die erste Abfahrt der Saison in Lake Louise (USA) vom "Techniker" Bode Miller. Doch auch die Schweizer schnitten sehr gut ab.

Silvan Zurbriggen fuhr mit einer hohen Startnummer auf den zehnten Rang.
Silvan Zurbriggen fuhr mit einer hohen Startnummer auf den zehnten Rang.
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Bode Miller fuhr in Lake Louise (Ka) die Abfahrer in Grund und Boden. Der Amerikaner, der von Rossignol auf Atomic umgestiegen ist, verwies Antoine Dénériaz (Fr) um 0,97 auf den zweiten Platz. Stark fuhr auch Silvan Zurbriggen (10.!).

Der Slalom-Spezialist Zurbriggen, der in seiner Karrie erst zwei Kombinations-Abfahrten - in den 50er-Rängen - bestritten hatte und im Training die Startnummer 81 trug, steuerte mit seinem sensationellen Ergebnis zu einer starken Schweizer Teambilanz bei: Mit Didier Cuche (7.), Ambrosi Hoffmann (8.) und Bruno Kernen (13.) kamen vier unter die ersten 15.

Vorjahressieger Michael Walchhofer musste sich mit dem 3. Platz begnügen, holte aber immerhin den ersten Podestplatz für Österreich. Hermann Maier wurde nur Sechster. Superstar Bode Miller gewann nach dem Riesenslalom von Sölden damit auch das zweite Rennen dieses Winters. Zuvor war er in einer Abfahrt nie besser als Fünfter gewesen.

Antoine Dénériaz (Fr) verhinderte bei der ersten Weltcup-Abfahrt in Lake Louise (Ka) einen Austria-Doppelsieg. Er verwies Vorjahressieger Michael Walchhofer und Hans Knauss auf die Ehrenplätze. Starke auch die Schweizer mit vier im ersten Dutzend.

Lake Louise (Ka). Weltcup-Abfahrt Männer, Schlussklassement: 1. Bode Miller (USA) 1:42,75. 2. Antoine Dénériaz (Fr) 0,97 zurück. 3. Michael Walchhofer (Ö) 1,17. 4. Hans Knauss (Ö) 1,23. 5. Daron Rahlves (USA) 1,31. 6. Hermann Maier (Ö) 1,34. 7. Didier Cuche (Sz) 1,70. 8. Jan Hudec (Ka) 1,76. 9. Ambrosi Hoffmann (Sz) 1,83. 10. Lasse Kjus (No) 1,86. 11. Silvan Zurbriggen (Sz) 2,03. 12. Kurt Sulzenbacher (It) 2,09. 13. Andreas Schifferer (Ö) 2,16. 14. Bruno Kernen (Sz) 2,25. 15. Erik Guay (Ka) 2,30.

16. Aksel Lund Svindal (No) 2,32. 17. Benjamin Raich (Ö) 2,36. 18. Max Rauffer (De) 2,46. 19. Johann Grugger (Ö) 2,47. 20. Klaus Kröll (Ö) 2,50. 21. Norbert Holzknecht (Ö) 2,61. 22. Werner Franz (Ö) 2,65. 23. Bjarne Solbakken (No) 2,66. 24. Marco Büchel (Lie) 2,73. 25. François Bourque (Ka) 2,79. 26. Tobias Grünenfelder (Sz) und Kjetil Andre Aamodt (No) 2,81. 28. Kristian Ghedina (It) 2,85. 29. Finlay Mickel (Gb) 2,86. 30. Mario Scheiber (Ö) 2,90.

Ferner 32. Didier Défago 3,09. 41. Paul Accola 3,68. 47. Sämi Perren 3,85. 59. Franco Cavegn 4,58. -- 69 Fahrer gestartet, 67 klassiert.

Technische Daten: Piste Men´s Olympic Downhill, 2464 m, 804 m HD, Kurssetzer Helmuth Schmalzl (FIS), 36 Tore.

FIS-Audi-Weltcup. Abfahrt Männer (1 Rennen): 1. Bode Miller (USA) 100. 2. Antoine Dénériaz (Fr) 80. 3. Michael Walchhofer (Ö) 60. 4. Hans Knauss (Ö) 50. 5. Daron Rahlves (USA) 45. 6. Hermann Maier (Ö) 40. 7. Didier Cuche (Sz) 36. 8. Jan Hudec (Ka) 32. 9. Ambrosi Hoffmann (Sz) 29. 10. Lasse Kjus (No) 26. -- Ferner 11. Silvan Zurbriggen 24. 14. Bruno Kernen 18. 26. Tobias Grünenfelder 5.

Gesamtwertung (nach 2 Rennen): 1. Bode Miller (USA) 200. 2. Hans Knauss (Ö) 95. 3. Massimiliano Blardone (It) und Antoine Dénériaz (Fr) 80. 5. Michael Walchhofer (Ö) 75. 6. Didier Cuche (Sz) 65. 7. Kalle Palander (Fi) 60. 8. Hermann Maier (Ö) 56. 9. Joel Chenal (Fr) 50. 10. Andreas Schifferer (Ö) 49. 11. Daron Rahlves (USA) 45. 12. Ambrosi Hoffmann (Sz) und Rainer Schönfelder (Ö) 40. 14. Thomas Grandi (Ka) 36. 15. Benjamin Raich (Ö) 34. -- Ferner 19. Silvan Zurbriggen 24. 23. Bruno Kernen 18. 35. Didier Défago 9. 42. Tobias Grünenfelder 5.

Nationenwertung (nach 5 Rennen): 1. Österreich 769 (Frauen 374+Männer 395). 2. USA 454 (189+265). 3. Schweden 377 (345+32). 4. Italien 335 (157+178). 5. Finnland 310 (248+62). 6. Schweiz 288 (127+161). 7. Frankreich 222 (67+155). 8. Kroatien 212 (212+0). 9. Deutschland 204 (191+13). 10. Kanada 171 (81+90). 11. Norwegen 102 (39+63). 12. Spanien 60 (60+0). 13. Slowenien 26 (26+0). 14. Slowakei 22 (22+0). 15. Liechtenstein 17 (0+17).

16. Tschechien 9 (9+0). 17. Japan 7 (0+7). 18. England 2 (0+2).

(bsk/Si)

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