Sterilisation statt Abschuss

publiziert: Montag, 14. Feb 2005 / 11:40 Uhr / aktualisiert: Montag, 14. Feb 2005 / 12:23 Uhr

Sydney - Während andere Bärenrassen weltweit vom Aussterben bedroht sind, zwingt die rasante Vermehrung von Koalabären die australischen Behörden zu drastischen Massnahmen.

Es gibt zuviele Koalabären in Australien.
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Mit einem Programm zur Sterilisation und Umsiedlung der plüschigen grauen Baumtiere soll die Zahl der Koalas auf der südlich gelegenen Känguru-Insel eingedämmt werden, wie Umweltminister John Hill mitteilte.

Die Massnahmen dienen laut dem Minister dem Schutz der Tiere vor dem Hungertod, denn die tausenden Koalas konkurrieren um immer weniger Nahrung. Die geplante Tötung von 20 000 Koalabären sei aber wegen der massiven Proteste von Tierschützern ad acta gelegt worden.

Keine natürlichen Feinde

Ausserdem habe Australien einen schlechten Ruf befürchtet, wenn es die beliebten, landestypischen Beuteltiere töte. Mangels natürlicher Feinde auf der Känguru-Insel stieg die Zahl der Koalas dort in den vergangenen Jahren drastisch an: Während 1996 noch 5000 Exemplare auf der Insel lebten, sind es heute bereits 27 000.

Laut Hill zerstören die Beuteltiere ihre eigene Lebensgrundlage, eine besondere Eukalyptus-Pflanze, und schaden somit der Umwelt. Von der Sterilisation sollen laut dem Minister zunächst 650 Koalas betroffen sein, 550 weitere sollen umgesiedelt werden.

(fest/sda)

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