Stoiber verzichtet auf das Ministeramt

publiziert: Dienstag, 1. Nov 2005 / 12:28 Uhr

Berlin - Der bayerische Ministerpräsident und CSU- Vorsitzende Edmund Stoiber wechselt jetzt doch nicht als Bundesminister nach Berlin.

Der Vorsitzende der CSU und bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber.
Der Vorsitzende der CSU und bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber.
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Das hat die Schwesterpartei CDU bestätigt. Nach Medien-Berichten steht Stoibers Entscheidung fest. Bei der Telefon-Konferenz der CSU-Führung am Nachmittag gehe es nur noch um eine neue Lösung. Favorit für den Posten des Wirtschafts- und Technologieministers in der geplanten grossen Koalition sei nun der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Michael Glos.

Nach Angaben des Zweiten Deutschen Fernsehens begründet Stoiber seinen Verzicht auf Berlin zum einen mit dem Rückzug von SPD-Chef Franz Müntefering vom Amt des Parteivorsitzenden.

Über Merkel verärgert

Zudem sei er auch «zutiefst verärgert», dass die CDU-Vorsitzende und designierte Bundeskanzlerin Angela Merkel die künftige Bildungs- und Forschungsministerin Annette Schavan im Streit um Kompetenzen für das Wirtschaftsministerium «nicht zurückgepfiffen hat». Stoiber beanspruchte für sein Ministerium auch Zuständigkeiten aus dem Forschungsressort. Schavan sagte in einem Interview, fünf Referate würden in das Wirtschaftsministerium eingegliedert. Das entspreche nicht ihren Wünschen und sei «keine optimale Lösung». Absprachen müssten aber eingehalten werden. Der Streit sei aber beendet, hiess es weiter.

(ht/sda)

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