Strafe für Küsse in Indonesien?

publiziert: Montag, 8. Mrz 2004 / 10:32 Uhr / aktualisiert: Montag, 8. Mrz 2004 / 10:51 Uhr

Jakarta - Küssen wird in Indonesien möglicherweise schon bald unter Strafe gestellt. Das indonesische Parlament hat ein Gesetz ausgearbeitet, mit dem erotische Tänze und das Küssen in der Öffentlichkeit verboten werden sollen.

Wer sich in Indonesien in der Öffentlichkeit küsst, soll künftig bestraft werden.
Wer sich in Indonesien in der Öffentlichkeit küsst, soll künftig bestraft werden.
Wie die Zeitung Jakarta Post berichtet, sollen Veranstalter erotischer Tänze mit zehn Jahren Gefängnis oder einer Milliarde Rupiah (rund 151 000 Franken) bestraft werden. Die Tänzer selbst sollen laut dem Gesetzentwurf bis zu fünf Jahre ins Gefängnis gehen oder 250 Mio. Rupien (rund 37 000 Franken) zahlen.

Ein Paar, das in der Öffentlichkeit beim Küssen auf den Mund erwischt wird, soll dafür ebenfalls mit einer Viertel Milliarde Rupiah büssen. Allgemein soll als indiskret oder obszön angesehenes Verhalten wie Nacktheit oder Masturbation verboten werden. Der Gesetzentwurf bedarf noch der Zustimmung der Regierung.

Möglicherweise folgt die Initiative auf die Debatte um die indonesische Sängerin Inul Daratista, die für ihre temperamentvollen Hüftschwünge berühmt ist. Ihre erotischen Tänze hatten eine heftige Kontroverse ausgelöst. Einige moslemische Führer forderten sogar ein Auftrittsverbot.

In Indonesien ist die grosse Mehrheit der Bevölkerung moslemischen Glaubens. Das bei Touristen beliebte südostasiatische Land gilt aber doch als tolerant.

(bsk/sda)

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