Strahm will Strompreise unter die Lupe nehmen

publiziert: Montag, 8. Nov 2004 / 21:22 Uhr

Zürich - Preisüberwacher Rudolf Strahm will demnächst die Strompreise in der Schweiz unter die Lupe nehmen. Als einen seiner Erfolge der ersten 100 Tagen im Amt bezeichnete er in Zürich die Regelung der Cablecom-Gebühren.

Die Bandbreite der Strompreise liegt zwischen 13 und 43 Rappen pro Kilowattstunde.
Die Bandbreite der Strompreise liegt zwischen 13 und 43 Rappen pro Kilowattstunde.
Zum wichtigsten zu kontrollierenden Bereich seines Amts gehört das Gesundheitswesen mit Medikamentenpreisen, Spitaltarifen und dem medizinischen Tarifsystem Tarmed. Wichtig sei aber auch, das Preisbewusstsein verwaltungsintern zu fördern, sagte Strahm an einer Veranstaltung der Schweizerischen Gesellschaft für für Ideen- und Innovationsmanagement (Idee-Suisse).

Die Strompreise sind vor allem in der Westschweiz deutlich über höher als im schweizerischen Durchschnitt. In den Kantonen Waadt und Genf liegen die Elektrizitätstarife für Grosskonsumenten bei über 125 Prozent des Durchschnitts, im Kanton Zürich bei unter 75 Prozent.

Die Bandbreite der Strompreise liegt zwischen 13 und 43 Rappen pro Kilowattstunde. Gegen die teuersten 80 Anbieter will der Monsieur Prix ein Verfahren einleiten.

Erfolg bei Cablecom-Preisen

Bei Cablecom habe er eine Preiserhöhung des Kabelfernseh- Grundangebotes um 28 Prozent verhindert und eine einvernehmliche Lösung für die Jahre 2005 und 2006 erreicht, sagte Strahm. Danach werde vielleicht - dank Swisscom - bereits der Wettbewerb spielen, was ein Eingreifen des Preisüberwachers überflüssig machen würde.

Die Bundesämter wie Swissmedic müssten sich verstärkt im Klaren sein, welche preislichen Auswirkungen ihre Erlasse für die Konsumentenpreise haben können.

Als Beispiel erwähnte Strahm die Umklassierung von Anliker Lehm vom Hausmittel (wie in der EU) zum Heilmittel. Durch die neuen Vorschriften hätten sich verschiedene Hersteller vom Markt zurückgezogen und der verbleibende Anbieter habe das Produkt massiv verteuert.

Für Importprodukte (ohne Erdölprodukte und Nahrungsmittel) werde in der Schweiz gegenüber vergleichbaren Ländern wie Deutschland pro Jahr fast 20 Milliarden Franken zuviel bezahlt, sagte Strahm. Je etwa zur Hälfte betrifft dies die Konsumenten und die Firmen.

(sl/sda)

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