Strategie-Wechsel der Alliierten in Schlacht um Basra

publiziert: Dienstag, 25. Mrz 2003 / 11:25 Uhr

Bagdad - Der Widerstand irakischer Kräfte zwingt die US-geführten Streitkräfte im Südirak zu einem Strategiewechsel.

Die britischen Streitkräfte mussten bei den Kämpfen um Basra Luftunterstützung anfordern.
Die britischen Streitkräfte mussten bei den Kämpfen um Basra Luftunterstützung anfordern.
Ein britischer Militärsprecher sagte dem US-Nachrichtensender CNN, die Stadt Basra selbst werde zum militärischen Ziel werden. Bisher war es die Absicht der amerikanischen und britischen Streitkräfte, die Millionenstadt zu umgehen und sich nicht in einen Häuserkampf hineinziehen zu lassen.

Der Widerstand in der Stadt kommt laut dem britischen Sprecher vor allem von irregulären Einheiten, den so genannten Fedajin. Die Stadt könne zum legitimen militärischen Ziel werden. Man werde sie aber nicht wahllos bombardieren.

Zweiter britischer Soldat gefallen

In der Nähe von Basra ist nach Angaben britischer Militärquellen in der Nacht ein zweiter britischer Soldat bei Kampfhandlungen getötet worden.

Bei Unfällen hatten die Briten zuvor 16 Soldaten verloren. Die Kämpfe im Südirak wurden durch schwere Sandstürme behindert. Bei Basra soll die Sicht nur etwa 50 Meter betragen.

Republikanische Garde im Fadenkreuz

Unterdessen bereiteten sich die Alliierten auf den Angriff gegen die Republikanischen Garden vor, die die Hauptstadt Bagdad verteidigen. Die Bodentruppen der Alliierten liegen nach eigenen Angaben rund 90 Kilometer vor der Stadt. Kampfhelikopter und Kampfflugzeuge bombardierten Stellungen der Garden sowie den internationalen Flughafen vom Bagdad.

US-Bodentruppen durchquerten unter heftigem Beschuss die strategisch wichtige Stadt Nassirija im Süden Iraks. Die US-Truppen hatten in der Stadt zwei Brücken unter ihre Kontrolle gebracht, über die der weitere Vormarsch Richtung Bagdad führen soll.

Saddam verliert sechs Funktionäre

Das irakische Staatsfernsehen hat in der Nacht berichtet, sechs Funktionäre der regierenden Baath-Partei von Saddam Hussein seien im Kampf ums Leben gekommen. Sie seien in der südlichen Provinz Di Kar getötet worden.

Vertreter der schiitische Opposition im iranischen Exil berichteten dagegen, Saddams Cousin el Madschid habe sieben Baath-Funktionäre im Südirak wegen mangelnden Einsatzes hinrichten lassen.

(bsk/sda)

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