Streams: Die Musik kommt aus dem Netz

publiziert: Dienstag, 7. Jun 2011 / 15:46 Uhr
Ein grosses Marktpotenzial ist vorhanden.
Ein grosses Marktpotenzial ist vorhanden.

Baden-Baden - Musik konsumieren Deutschlands Internet-User immer häufiger direkt im Web. Kosten darf sie dabei allerdings nichts.

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Nur die wenigsten Anwender sind aktuell bereit, für Streaming-Dienste oder Online-Radios zu zahlen, wie die media control aufzeigt. Kostenpflichtigen Angeboten und Download-Stores macht die Gratis-Konkurrenz ebenso zu schaffen wie der Musikbranche selbst. Dabei glaubt so mancher Analyst sogar an ein «digitales Musikmarkt-Wunder» und eine Veränderung des Userverhaltens.

Zunehmend Potenzial vorhanden

Insbesondere an den mobilen Bereich knüpft die Content-Industrie grosse Hoffnungen auf bessere Geschäfte. Ihr ist es bisher aber nicht gelungen, Bezahlmodelle zu etablieren, wie ein Experte gegenüber pressetext verdeutlicht. Für kostenlose Angebote nehmen die User zudem auch Einschränkungen und einen geringeren Funktionsumfang in Kauf. Ein grosses Marktpotenzial ist jedoch vorhanden. 28 Prozent der deutschen Internet-Anwender machen laut media control aktuell von Musik-Streaming-Diensten Gebrauch - Tendenz steigend.

Drei Viertel der Streamer suchen bei kostenpflichtigen Angeboten derzeit das Weite. Sie nutzen ausschliesslich Gratis-Services und -Radios. Immerhin 19 Prozent mischen diese hingegen auch mit Diensten gegen Entgelt. Allerdings greifen nur sechs Prozent ausschliesslich auf gebührenpflichtige Streams zurück. Die Anbieter Simfy, Napster und Musicload werden dabei mit 34 bis 27 Prozent Marktanteil am häufigsten genutzt. Der international bekannte Dienst Spotify, der hierzulande mangels Übereinkommen mit den Urheberrechtsvertretern noch immer nicht gestartet ist, kommt dennoch bereits auf sieben Prozent.

 

 

(fest/pte)

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Sim Spot Nap
Ja ja, alles schöne klingende Namen.

Denen wird bald der Garaus gemacht von iCloud oder iTunes in der Cloud (Wolke).

Apple macht es einfach (noch) immer besser als alle anderen wie es scheint.

Ich als iTunes User freue mich jedenfalls auf iCloud.
Und ich gehöre ja auch zu der Minderheit, die gerne bezahlt für Musik.
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