Strenge Kontrolle von Ausländern in den USA ab nächstem Jahr

publiziert: Dienstag, 20. Mai 2003 / 07:48 Uhr

Washington - Ausländische Besucher, die mit einem Visum in die USA einreisen, werden vom 1. Januar des nächsten Jahres an genauestens überprüft. Sie werden fotografiert und müssen ihre Fingerabdrücke abliefern.

Mit dem Überwachungssystem hätten einige der Attentär des WTC-Anschläge gestoppt werden können.
Mit dem Überwachungssystem hätten einige der Attentär des WTC-Anschläge gestoppt werden können.
Darüber hinaus werden ihre Reisedokumente mit Terroristen-Listen verglichen. Dies erklärte der stellvertretende Chef des Ministeriums für innere Sicherheit, Asa Hutchinson, in Washington. Präsident George W. Bush hatte das entsprechende Gesetz im Mai letzten Jahres unterzeichnet.

Betroffen von den strengen Kontrollen werden etwa 60 Prozent oder jährlich rund 23 Millionen ausländische Besucher sein. Eine solche Überprüfung hätte zwei der Attentäter auf das World Trade Center und das Pentagon am 11. September 2001, Mohammed Atta und Hani Hanjour, gestoppt, sagte Hutchinson.

Das Programm entspricht den Zielen der führenden Industrieländer und Russlands (G8). Sie wollen zur Bekämpfung des Terrorismus Reisepässe fälschungssicherer machen. Ihre Innen- und Justizminister hatten sich Anfang Mai in Paris auf die Aufnahme biometrischer Merkmale wie Fingerabdrücke oder Augenprofile in Reisedokumente geeinigt.

Experten sollen bis zum Jahresende prüfen, ob Strich-Codes oder ein Chip im Ausweispapier biologische Besonderheiten für eine sichere Identitätskontrolle festhalten sollten.

(bsk/sda)

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