Suche nach Terroristen in Nordirland geht weiter
publiziert: Montag, 9. Mrz 2009 / 17:19 Uhr

London/Antrim - Auch nach den Todesschüssen auf zwei Soldaten in Nordirland halten der britische Premierminister Gordon Brown und die massgeblichen politischen Kräfte am Friedensprozess in der britischen Provinz fest.

Gordon Brown ist überzeugt, dass der Friedensprozess nicht mehr aufzuhalten ist.
Gordon Brown ist überzeugt, dass der Friedensprozess nicht mehr aufzuhalten ist.
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Nichts könne und werde diesen Prozess erschüttern, sagte Brown nach einem Besuch in der Kaserne der beiden Soldaten und Gesprächen mit führenden Politikern in Nordirland.

Er habe die Einheit der Menschen und der politischen Parteien erlebt, sagte er. «Sie wollen weiter zusammenarbeiten und sie wollen der Welt die Botschaft überbringen, dass am politischen Prozess niemals gerüttelt werden kann.»

«Wir drehen die Zeit nicht zurück»

Auch der nordirische Ministerpräsident Peter Robinson und sein Stellvertreter von der einst verfeindeten republikanischen Sinn-Fein-Partei sprachen sich für einen Erhalt des Friedens aus. Ministerpräsident Robinson sagte vor dem Parlament: «Lasst unsere Antwort laut und klar sein: Wir drehen die Zeit nicht zurück.»

Der Chef der pro-irischen Sinn-Fein-Partei, Gerry Adams, rief zur Ruhe auf. Es dürfe weder Unterstützung für die Attentäter noch für Pläne geben, die Präsenz britischer Sicherheitskräfte zu verstärken. Er bot Unterstützung bei den Ermittlungen an.

Wenige Stunden vor Einsatz in Afghanistan

Die beiden Soldaten waren am Samstagabend am Eingang ihrer Kaserne bei Antrim aus einem Auto heraus erschossen worden, als sie eine Pizzalieferung in Empfang nahmen. Die aus London beziehungsweise Birmingham stammenden jungen Männer sollten wenige Stunden später zum Einsatz nach Afghanistan geflogen werden.

Für das Attentat erklärte sich die «Real IRA» («Wahre IRA») in einem Anruf bei einer Dubliner Zeitung verantwortlich.

(fest/sda)

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