Südkorea unterstützt Gespräche über Nordkoreas Atomprogramm
publiziert: Donnerstag, 17. Apr 2003 / 15:11 Uhr

Seoul - Südkorea hat die geplanten Gespräche zwischen den USA, Nordkorea und China begrüsst. Die Gespräche seien ein wichtiger Schritt für eine friedliche Lösung des Streits um das nordkoreanische Atomprogramm.

Südkoreas Präsident Roh Moo Hyun.
Südkoreas Präsident Roh Moo Hyun.
Das Dreier-Treffen in der nächsten Woche in Peking sei jedoch nur die erste Stufe von multilateralen Verhandlungen über den Konflikt, hiess es in einer Erklärung des Aussenministeriums in Seoul. Südkorea werde sich dafür einsetzen, an den Gesprächen später teilzunehmen.

Südkoreas Präsident Roh Moo Hyun hatte zuvor gesagt, dass ein gutes Ergebnis der Gespräche wichtiger sei als die Form der Verhandlungen. Roh antwortete damit auf Kritik im eigenen Land am Ausschluss Südkoreas von den Gesprächen.

Südkorea hatte bisher verlangt, von Beginn weg an den von den USA geforderten multilateralen Verhandlungen beteiligt zu werden. Ein Sprecher des Aussenministeriums in Washington hatte am Mittwoch betont, dass bei den Gesprächen über den Nordkorea-Konflikt auch Japan und Südkorea zu einem frühen Zeitpunkt einbezogen werden sollten.

Washington habe gar mit Rückzug aus den vorgesehenen Verhandlungen mit China und Nordkorea gedroht, wenn Nordkorea weiterhin auf dem Ausschluss Südkoreas bestehe, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf einen Regierungsbeamten.

In der kommenden Woche wollen sich erstmals seit Beginn der Atomkrise vor einem halben Jahr hochrangige Vertreter der USA und Nordkoreas zu gemeinsamen Gesprächen mit China treffen, um über Auswege aus der Krise zu beraten.

Die Einigung auf die Dreierform werteten Experten als Kompromiss. Nordkorea hatte zuvor auf ausschliesslich direkten Gesprächen mit den USA bestanden.

Das von chronischen Versorgungskrisen geplagte Nordkorea bat Südkorea unterdessen erneut um Hilfslieferungen mit Reis und Kunstdünger. Eine entsprechende Anfrage habe der nordkoreanische Rotkreuz-Verband an die südkoreanische Gegenseite gerichtet, teilte ein Sprecher in Seoul mit.

(fest/sda)

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