TV-Ansprache

Südkorea warnt Nordkorea vor weiteren Angriffen

publiziert: Montag, 29. Nov 2010 / 10:34 Uhr / aktualisiert: Montag, 29. Nov 2010 / 20:01 Uhr
Grenze zwischen Nord- und Südkorea.
Grenze zwischen Nord- und Südkorea.

Seoul - Trotz der Vermittlungsbemühungen Chinas zeichnet sich im Korea-Konflikt noch keine Entspannung ab. Südkoreas Präsident Lee Myung Bak warnte Nordkorea am Montag in einem scharfen Ton vor weiteren Angriffen.

5 Meldungen im Zusammenhang

«Nordkorea wird den Preis für den Fall weiterer Provokationen zahlen», sagte Lee in seiner ersten Ansprache an die Nation seit dem nordkoreanischen Artillerie-Beschuss einer südkoreanischen Insel am Dienstag.

Ein Angriff auf Zivilisten sei selbst in Kriegszeiten ein unmenschliches Verbrechen. Bei dem nordkoreanischen Angriff waren zwei Soldaten und zwei Zivilisten getötet worden. Die beiden Länder befinden sich seit Ende des Korea-Kriegs 1953 offiziell noch im Kriegszustand.

Die Spannungen hatten sich mit dem Beginn eines gemeinsamen Seemanövers der südkoreanischen und der US-Streitkräfte im Gelben Meer am Sonntag nochmals verschärft. Nordkorea brachte einem Bericht zufolge Raketen in Stellung und drohte mit einem erneuten Militärschlag.

China schlug am Wochenende eine Wiederbelebung der Sechs-Parteien-Gespräche unter Beteiligung der USA, Russlands und Japans vor, um eine weitere Eskalation abzuwenden. Nordkorea hatte die Gespräche, die sich eigentlich um sein umstrittenes Atomprogramm drehen, vor zwei Jahren abgebrochen.

Der Vorstoss Chinas stiess aber auf wenig Resonanz. In Seoul befürchtet die Regierung, dass Nordkorea eine Wiederaufnahme der Gespräche als Erfolg seines Angriffs werten könnte.

Für Japans Aussenminister Seiji Maehara ist die Rückkehr an den Verhandlungstisch unter diesen Bedingungen ebenfalls inakzeptabel. Schliesslich laufe Nordkorea Amok und müsse nun erst einmal zeigen, dass es zu ernsthaften Entspannungsschritten bereit sei, sagte er dem «Wall Street Journal».

(fest/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Seoul - Knapp zwei Wochen nach dem Artillerieangriff Nordkoreas auf eine ... mehr lesen
Rüstet sich für die Übung: Südkoreas Militär.
Tokio - Inmitten der Spannungen auf der koreanischen Halbinsel haben die USA und Japan am Freitag ihr bislang grösstes gemeinsames Militärmanöver gestartet. An den achttägigen Übungen in südjapanischen Gewässern an der Grenze zu Südkorea nehmen 44'000 Soldaten, 60 Kriegsschiffe und 500 Flugzeuge teil. mehr lesen 
Seoul - Wenige Tage nach einem ... mehr lesen
Ein F/A-18E Super Hornet auf dem Flugzeugträger «USS George Washington».
Südkoreas neuer Verteidigungsminister: «Wir müssen entschlossen auf die Provokationen Nordkoreas antworten.»
Washington - Vor dem gemeinsam ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Überschattet wird der Besuch von Ri Su Yong mit einem erneuten Raketentest von Nordkorea.(Archivbild)
Überschattet wird der Besuch von Ri Su Yong ...
Erster Besuch seit Atomwaffentest  Peking - Einer der wichtigsten Politiker Nordkoreas ist zu einem Besuch in China eingetroffen. Wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtete, landete Ri Su Yong, ein stellvertretender Vorsitzender von Nordkoreas Arbeiterpartei, am Dienstag in Peking. mehr lesen 
Bereits mehrere Tests durchgeführt  Seoul - Ein neuerlicher Raketentest Nordkoreas ist am frühen Dienstagmorgen nach ... mehr lesen  
Die Schiffe haben sich nach den Warnschüssen wieder ins nordkoreanische Gewässer zurückgezogen. (Symbolbild)
Reaktion auf Verletzung der Grenze  Seoul - An der innerkoreanischen Grenze ist es erneut zu Spannungen gekommen. Die südkoreanische Marine feuerte nach der Verletzung der Grenze aus ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich 9°C 20°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig wolkig, aber kaum Regen
Basel 10°C 21°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 11°C 18°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig wolkig, aber kaum Regen
Bern 8°C 20°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig wolkig, aber kaum Regen
Luzern 9°C 20°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig wolkig, aber kaum Regen
Genf 11°C 22°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig wolkig, aber kaum Regen
Lugano 13°C 23°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig freundlich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten