Svindal triumphiert auch im Super-G

publiziert: Samstag, 6. Dez 2008 / 20:44 Uhr / aktualisiert: Samstag, 6. Dez 2008 / 23:58 Uhr

24 Stunden nach seinem märchenhaften Triumph in der Abfahrt doppelte Aksel Lund Svindal im Super-G von Beaver Creek nach und feierte seinen 11. Weltcupsieg. Didier Défago verpasste als Fünfter das Podest um 13 Hundertstel. Sonst erlebten die Schweizer eine herbe Enttäuschung.

Aksel Lund Svindal jubelt im Ziel.
Aksel Lund Svindal jubelt im Ziel.
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Die beiden Mitfavoriten Didier Cuche und Daniel Albrecht schieden im Mittelteil am gleichen Tor mit dem gleichen Fehler aus. Beide waren mit zu grossem Tempo in diese Rechtskurve gekommen.

Cuche hatte diesen Super-G vor sechs Jahren gewonnnen. Albrecht war im letzten Jahr Vierter geworden. So kam ausser Défago, der sich zum vierten Mal in einem Speed-Rennen dieser Saison unter den ersten acht klassierte, keiner mehr unter die Top 15.

Beinahe schaffte dies Marc Berthod, der mit der hohen Startnummer 58 noch Achtzehnter wurde, nur drei Hundertstel hinter Tobias Grünenfeldeer (16.). Bis zur letzten Zwischenzeit lag Berthod noch auf einem Top-Ten-Platz.

Svindal führt im Weltcup

Der überragende Athlet war indessen einmal mehr Svindal, der im Vorjahr seine Saison in Beaver Creek nach einem fürchterlichen Sturz hatte abbrechen müssen.

Nachdem er in der Abfahrt Marco Büchel um sechs Hundertstelsekunden auf den zweiten Platz verwiesen hatte, distanzierte er diesmal Hermann Maier und Michael Walchhofer als Zweiten und Dritten um 0,45 beziehungsweise 0,58 Sekunden.

Der Norweger ist damit auch bereits wieder überlegener Weltcup-Leader. Daniel Albrecht, der bisher gleichauf lag, weist bereits einen Rückstand von 100 Punktenauf.

Der Schweizer B-Kader-Fahrer Cornel Züger (27) hat sich bei einem Sturz möglicherweise das vordere Kreuzband am rechten Knie gerissen. Das hat eine erste Untersuchung ergeben. Beim Schwyzer wurde zudem eine Hirnerschüttung diagnostiziert.

Schlussklassement:
1. Aksel Lund Svindal (No) 1:13,05. 2. Hermann Maier (Ö) 0,45 zurück. 3. Michael Walchhofer (Ö) 0,58. 4. Christof Innerhofer (It) 0,69. 5. Didier Défago (Sz) 0,71. 6. John Kucera (Ka) 0,75. 7. Benjamin Raich (Ö) und Ted Ligety (USA) 0,85. 9. Ales Gorza (Sln) 0,92. 10. Hannes Reichelt (Ö) 0,93. 11. Georg Streitberger (Ö) 0,96. 12. Peter Fill (It) 0,99. 13. Erik Guay (Ka) 1,04. 14. Bode Miller (USA) 1,24. 15. Ivica Kostelic (Kro) 1,28.

16. Tobias Grünenfelder (Sz) und Christoph Gruber (Ö) 1,33. 18. Marc Berthod (Sz) 1,36. 19. Kjetil Jansrud (No) 1,41. 20. Marco Büchel (Lie) 1,44. 21. Peter Strodl (De) 1,56. 22. Marco Sullivan (USA) 1,60. 23. Ambrosi Hoffmann (Sz) 1,62. 24. Scott Macartney (USA) 1,64. 25. Steven Nyman (USA) 1,73. 26. Thomas Lanning (USA) 1,80. 27. Olivier Brand (Sz) und Adrien Théaux (Fr) 1,81. 29. Andrej Sporn (Sln) 1,86. 30. Stephan Keppler (De) 1,87.

Ferner 44. Carlo Janka (Sz) 2,92 zurück. - 61 Fahrer gestartet, 46 klassiert; ausgeschieden: Patrick Staudacher (It), Robbie Dixon (Ka), Didier Cuche (Sz), Manuel Osborne-Paradis (Ka), Andrej Jerman (Sln), Daniel Albrecht (Sz), Jean-Baptiste Grange (Fr), Manfred Mölgg (It), Cornel Züger (Sz), Romed Baumann (Ö).

(bert/Si)

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