Swiss-Abbau verursacht bei Reisekonzernen keine grossen Probleme

publiziert: Freitag, 11. Jul 2003 / 14:22 Uhr

Zürich - Die Schweizer Reisekonzerne haben Verständnis für den Abbau des Swiss-Streckennetzes. Im Kurzstreckenbereich gibt es genügend Alternativen. Bei den Langstrecken sind die Alternativen teilweise mit Verschlechterungen für die Kunden verbunden.

Auch wenn Swiss Flüge einstellt wird bei den Reisekonzernen gebucht.
Auch wenn Swiss Flüge einstellt wird bei den Reisekonzernen gebucht.
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Im Ferienreiseverkehr tangiert der Abbau des Swiss-Steckennetzes Kuoni derzeit recht wenig, sagte Kuoni-Sprecher Stephan Wehrle. Ein grosser Teil der notwendigen Kapazitäten werde über die eigene Chartergesellschaft Air Edelweiss im Kurz-, Mittel- und Langstreckenbereich abgedeckt.

Im Langstreckenbereich gebe es Destinationen, die unter anderem mit der Swiss angeflogen würden. Dort habe sich Kuoni schon vor einiger Zeit nach Alternativen umgeschaut, nachdem von Abbauplänen die Rede gewesen sei, erklärte Wehrle weiter. Grösstenteils sei ohnehin schon bekannt gewesen, welche Destinationen defizitär seien und eingestellt würden.

Auch bei Hotelplan werden die direkten Auswirkungen für Ferienreisen als realativ gering bezeichnet. Im Langstreckenbereich biete Hotelplan von den nun vom Abbau betroffenen Destinationen lediglich Rio, Peking und Delhi an, sagte Hotelplan-Sprecher Hans-Peter Nehmer. Hier gelte es abzuwarten, ob nun ausländische Airlines Zürich Nonstop anbieten würden, ansonsten gebe es Alternativen mit Umsteigen.

In Europa seien keine wichtigen touristischen Strecken betroffen. Nach Florenz und Venedig, wo es künftig keine direkte Flugverbindung gibt, würden bereits heute rund 80 Prozent der Kunden mit dem Zug anreisen.

Auch bei TUI Suisse gibt man sich gelassen. Es sei nichts Aussergewöhnliches, wenn eine Fluggesellschaft Destinationen nicht mehr anfliege. Das geschehe ständig, sagte TUI-Sprecher Roland Schmid. Es gebe Alternativen bei Kurz- und Langstrecken.

(rr/sda)

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