Swisscom-Angestellte gegen eine Privatisierung

publiziert: Dienstag, 6. Dez 2005 / 14:30 Uhr

Bern - Swisscom-Angestellte sind gegen eine Privatisierung des Schweizer Telekommunikationskonzerns.

Nur ein knappes Drittel der Schweizer Bevölkerung (32 Prozent) ist für die Privatisierung.
Nur ein knappes Drittel der Schweizer Bevölkerung (32 Prozent) ist für die Privatisierung.
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Sollte das Parlament das Vorhaben des Bundesrates gutheissen, werde das Referendum ergriffen, drohen die Gewerkschaften Kommunikation und transfair. Swisscom-Angestellte überreichten Finanzminister Hans-Rudolf Merz eine Resolution gegen die Pläne des Bundesrates. An der Firmenkonferenz Swisscom der Gewerkschaft Kommunikation hätten Swisscom-Angestellte den Verkauf der Bundesanteile einstimmig abgelehnt, schreiben die Gewerkschaften.

An der Versammlung seien zum Teil harte Worte gefallen, heisst es in der Mitteilung. Die Mehrheitsbeteiligung des Bundes habe sich für das Geschäft und die Entwicklung des Telefonkonzerns nie als Hemmschuh erwiesen.

Das Volk profitiert

Und das Volk profitiere doppelt vom Bundesanteil: Einerseits durch die Abgaben der Swisscom an die Bundeskasse und anderseits durch die gesicherte Grundversorgung in der Telekommunikation.

Heisse das Parlament die Pläne des Bundesrates gut, sei der Beschluss der Gewerkschaft Kommunikation, das Referendum zu ergreifen, nur noch eine Formsache. Die Firmenkonferenz Swisscom der Gewerkschaft Kommunikation habe das Referendum bereits einstimmig gutgeheissen.

50 % der Schweizer gegen eine Privatisierung

Die Hälfte der Schweizer Bevölkerung ist laut einer in der «Coopzeitung» veröffentlichten Umfrage des LINK-Instituts in Luzern gegen die Privatisierungspläne. Nur ein knappes Drittel der Schweizer Bevölkerung (32 Prozent) unterstützt den Verkauf der Anteile im Bundesbesitz.

18 Prozent antworteten nicht. Das Meinungsforschungsinstitut LINK befragte letzte Woche 641 repräsentativ ausgewählte Personen zwischen 15 und 74 Jahren aus der Deutsch- und Westschweiz.

(fest/sda)

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