Swisscom Directories schädigte Markt nicht

publiziert: Dienstag, 14. Dez 2004 / 19:52 Uhr

Bern - Swisscom Directories schädigt den Wettbewerb für Telefonauskunftsdienste nicht. Dies ergab eine Untersuchung der Wettbewerbskommisson (Weko). Zwar habe die Swisscom-Tochter ein faktisches Monopol - missbräuchlich sei dies allerdings nicht.

Die Swisscom-Tochter hat ein faktisches Monopol.
Die Swisscom-Tochter hat ein faktisches Monopol.
Die Anhaltspunkte, wonach Swisscom Directories (SD) die benötigten Grunddaten für die Erstellung selbständiger Verzeichnisse zu wettbewerbsschädigenden Konditionen herausgebe, hätten sich nicht erhärtet, teilte die Weko mit. Deshalb stelle man die im November 2003 eingeleitete Untersuchung ein.

Swisscom Directories erstellt aufgrund des Fernmeldegesetzes die Grundlagen für den regulierten Verzeichnisdienst, die so genannten Rohdaten. Diese sind unerlässlich um Adressverzeichnisse aufzubauen und Verzeichnisdienste zu betreiben.

SD muss sie allen potenziellen Anbietern diskriminierungsfrei anbieten. Die Rohdaten bilden auch die Grundlage für die veredelte Directories-Datenbank ETV.

Rohdaten nicht zu teuer

Die Untersuchung habe einerseits gezeigt, dass die Preise für Rohdaten diskriminierungsfrei für alle Kunden gleich angewendet würden, sagte Weko-Vizedirektor Partik Ducrey. So verrechne sich auch die SD für ihr Elektronisches Teilnehmerverzeichnis ETV denselben Preis. Zudem führe die SD für Rohdaten und veredelte Produkte getrennte Kostenrechnungen.

Andererseits haben die alternativen Anbieter zu wenig plausibel erklären können, dass sie für Rohdaten zuviel bezahlen, sagte Ducrey weiter. Kurzum: die Erklärungen von Swisscom Directories haben die Wettbewerbshüter überzeugt. Auf der Grudlage der SD-Daten sei das Entstehen von alternativen Verzeichnissen und Verzeichnisdiensten zum ETV möglich, zieht die Weko Fazit.

(sl/sda)

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