Swisscom befürchtet Übernahme

publiziert: Donnerstag, 8. Dez 2005 / 08:45 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 8. Dez 2005 / 09:06 Uhr

Swisscom-Chef Alder befürchtet nach der vom Staat gestoppten Auslandsexpansion ein Übernahmekandidat zu werden.

Jens Alder.
Jens Alder.
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«Eine Eigenständigkeit wäre dann möglich, wenn wir eine Wachstumsentwicklung erreichen können», sagte CEO Jens Alder der Berner «Handelszeitung». Die Schweizer Regierung hatte als Hauptaktionär mit ihrem Veto die laufende Übernahme der irischen Eircom gestoppt.

Die Gefahr sei sehr gross, dass die Swisscom nun zum europäischen Leichtgewicht innerhalb der Telekombranche werde. Swisscom kämpft mit starker Konkurrenz auf dem Heimatmarkt, die die Umsätze vor allem im Festnetz schrumpfen lässt.

Zukäufe gegen Schrumpfung

Mit Zukäufen im Ausland wollte die Gesellschaft dem Rückgang entgegenwirken. «Ein schrumpfendes Unternehmen kann langfristig nicht bestehen», sagte Alder.

Der Bundesrat befürchtet dagegen finanzielle Risiken für den Staat durch eine Expansion. Die Regierung will daher der Swisscom bis Weihnachten neue strategische Rahmenbedingungen vorgeben. Das Unternehmen ist zu 66,1 Prozent im Besitz des Bundes, der sich allerdings von dem Aktienpaket vollständig trennen will.

(Thomas Michel/teltarif.ch)

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