Sympathie und Ablehnung für Bush in Asien

publiziert: Dienstag, 5. Aug 2008 / 13:10 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 5. Aug 2008 / 23:04 Uhr

Seoul - Begleitet von Protesten und Sympathiekundgebungen sind US-Präsident George W. Bush und seine Frau Laura zum Auftakt einer einwöchigen Asienreise in Südkorea eingetroffen.

US-Präsident George W. Bush besucht vor der Eröffnung der Olympischen Spiele in Peking auch Südkorea.
US-Präsident George W. Bush besucht vor der Eröffnung der Olympischen Spiele in Peking auch Südkorea.
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Tausende von Südkoreanern protestierten in Seoul gegen die Wiederzulassung von umstrittenen US-Rindfleischimporten, wie die Nachrichtenagentur Yonhap berichtete. Die Polizei setzte Wasserkanonen gegen die Kundgebungsteilnehmer ein, um sie an einem Marsch durch die Strassen der Innenstadt zu hindern. Mehrere Demonstranten wurden festgenommen.

Bushs Kurzbesuch in Südkorea erfolgt unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen: Rund 24'000 Bereitschaftspolizisten waren nach Medienberichten im Einsatz.

Nur 300 Meter entfernt versammelten sich rund 30'000 Mitglieder von konservativen und christlichen Gruppen sowie Veteranenverbänden, um zur Einheit mit dem Bündnispartner USA aufzurufen.

Freihandelsabkommen mit Südkorea

Die politischen Gespräche Bushs sind für Mittwochmorgen (Ortszeit) geplant, wenn er mit seinem seit Februar amtierenden Amtskollegen Lee zusammenkommt. Im Mittelpunkt des Treffens stehen die Zukunft der strategischen Allianz zwischen beiden Ländern und die Fortschritte im Streit um das nordkoreanische Atomwaffenprogramm.

Als weitere Themen nannten Regierungsbeamte in Seoul die Ratifizierung des bereits im Vorjahr unterzeichneten bilateralen Freihandelsabkommens.

Nach einem Treffen mit US-Soldaten in Südkorea wollte Bush noch am Mittwoch nach Thailand weiter reisen. Am Freitag nimmt er an der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele 2008 in Peking teil.

(fest/sda)

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