Preis für die «übelsten Unternehmen»

Syngenta für «Public Eye Award» nominiert

publiziert: Donnerstag, 5. Jan 2012 / 13:42 Uhr
Syngenta verkauft Mittel in Entwicklungsländer, die hier aufgrund des enormen Giftgehaltes verboten sind.
Syngenta verkauft Mittel in Entwicklungsländer, die hier aufgrund des enormen Giftgehaltes verboten sind.

Zürich - Der Schweizer Agrochemiekonzern Syngenta hat es in die Endauswahl für den Schmähpreis «Public Eye Award» geschafft. Die Brandmarkung als übelstes Unternehmen wird am 27. Januar am Rande des WEF in Davos von Greenpeace und der Erklärung von Bern vorgenommen.

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Am (heutigen) Donnerstag habe die Internetabstimmung für die schlimmsten Fälle von Umweltsünden und Menschenrechtsverstössen begonnen, die noch bis am 26. Januar um Mitternacht laufe, teilten Greenpeace und die Erklärung von Bern in einem Communiqué mit. Zur Auswahl stünden die sechs skandalösesten Fälle, die eine Fachjury aus über 40 Nominationen von Nichtregierungsorganisationen bestimmt habe.

Darunter befinden sich das Basler Unternehmen Syngenta, die britische Grossbank Barclays und der US-Minenkonzern Freeport McMoRan. Syngenta wird vorgeworfen, giftige Unkraut- und Insektenvernichtungsmittel zu produzieren, die viele Bauern schädigen, wie es weiter heisst.

Nominiert sind auch der japanische Energiekonzern Tepco, der mit der Atomkatastrophe von Fukushima für Schlagzeilen gesorgt hat, sowie der südkoreanische Elektronikhersteller Samsung und der brasilianische Minenkonzern Vale.

(dyn/sda)

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