TCS fordert neuen Grenzwert für Feinstaub
publiziert: Dienstag, 4. Apr 2006 / 14:28 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 4. Apr 2006 / 16:34 Uhr

Bern - Der Touring Club Schweiz (TCS) hält nichts von Temporeduktionen im Kampf gegen den Feinstaub. Stattdessen fordert er neue Messmethoden.

Von Luft und Strasse verdreckte Schneehaufen.
Von Luft und Strasse verdreckte Schneehaufen.
5 Meldungen im Zusammenhang
Damit sollen besonders gefährliche kleine Partikel erfassen und Systeme zur Feinstaub-Reduktion für importierte Diesel-PW werden.

Die Nachrüstung bereits immatrikulierter Autos mit Partikelfiltern ist laut TCS wenig wirksam und zu teuer, wie er in einem Communiqué schreibt. Sollte diese Massnahme trotzdem beschlossen werden, müsse sich der Bund an den Kosten von rund 1200 Franken pro Fahrzeug beteiligen.

Der TCS empfiehlt den Konsumenten aber, neue Diesel-Personenwagen nur noch mit Partikelfilter zu kaufen. Autos ohne solche Filter könnten als Occasionen an Wert verlieren, gibt er zu bedenken.

Geringere Partikelgrösse

Als weitere Massnahme gegen Feinstaub schlägt der TCS einen neuen Immissionsgrenzwert für kleine Partikel vor, etwa für solche unter 2,5 Mikrometer (PM2,5). Bisher werden Partikel bis zu einer Grösse von 10 Mikrometern (PM10) erfasst.

Gerade Dieselmotoren stossen besonders viele der kleinen Feinstaub- Partikel aus, die als krebserregend gelten. Der neue Grenzwert würde es laut TCS erlauben, die Verursacher und die Gefahren dieser gefährlichen Feinstaubpartikel genauer zu identifizieren.

Massnahmen gegen die hohe Feinstaub-Belastung werden derzeit vom Bundesrat ausgearbeitet. Dazu soll auch die Partikelfilter-Pflicht für neue Dieselautos gehören. Die Kantone unterstützen das Obligatorium, wollen bis im Sommer aber einen eigenen Aktionsplan konzipieren.

(ht/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Flims - Die Kantone gehen den ... mehr lesen
Die Umweltdirektoren wurden von den Feinstaubwerten überrumpelt.
Die Motion verlangt nicht nur die Filterpflicht für Neuwagen, sondern auch die Umrüstung alter Fahrzeuge.
Bern - Die Umweltkommission (UREK) des Nationalrates will eine Filterpflicht für neue Dieselautos. Mit einer Motion unterstützt sie Bundespräsident Moritz Leuenbergers Absicht, den ... mehr lesen
Bern - Der Wetterumschwung lässt ... mehr lesen
Experten beurteilten die Filterpflicht als dringlichste und wirkungsvollste Massnahme.
Je höher die Feinstaubwerte klettern, umso lauter
werden die Rufe nach Sofortmassnahmen.
Bern - Nach dem Feinstaub-Rekord ... mehr lesen
Bern - Die Schweizer Luft wird immer ... mehr lesen
Bei der anhaltenden Wetterlage wird der Grenzwert nur gerade an 3 der 13 Messstationen eingehalten.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Jede 5G-Basisstation benötigt einen Glasfaseranschluss.
Jede 5G-Basisstation benötigt einen ...
Bern - Dichte und leistungsfähige Netze mit adaptiven Mobilfunkantennen für 5G, in Kombination mit einem gezielten Glasfaserausbau, können die Schweiz auf dem Weg in Richtung Hochbreitband-Gesellschaft voranbringen. Zugleich sind die Voraussetzungen gegeben, um die Bevölkerung wirksam vor der Strahlung durch Antennen zu schützen. mehr lesen 
Buchhaltung Bern - Der Bundesrat hat am 26. Januar 2022 das summarische Abrechnungsverfahren für Kurzarbeitsentschädigung (KAE) ... mehr lesen  
Der Bund sendet ein wichtiges Signal an Arbeitnehmer und Betriebe.
Durch die Massnahme sollten Saisonmitarbeitenden im Gastgewerbe Ganzjahresperspektiven geboten werden.
Verbände Bern - Um den Herausforderungen der saisonbedingten Arbeitslosigkeit und des Fachkräftemangels im Gastgewerbe zu begegnen, wurde ... mehr lesen  
Coronavirus  Bern - Der Bundesrat hat heute beschlossen, das ... mehr lesen  
Der Bundesrat reagiert auf die Corona-Situation.
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mo Di
Zürich 11°C 25°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft trüb und nass
Basel 13°C 26°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft wechselnd bewölkt
St. Gallen 11°C 24°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft trüb und nass
Bern 14°C 26°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft bedeckt, wenig Regen
Luzern 15°C 26°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft trüb und nass
Genf 15°C 29°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft bedeckt, wenig Regen
Lugano 18°C 29°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten