Taxi-Streik: Auflösung der Verträge?
publiziert: Donnerstag, 14. Jul 2005 / 18:15 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 14. Jul 2005 / 18:40 Uhr

Zürich - Die Flughafenbetreiberin Unique hat sich in den Streik der Flughafen-Taxis eingeschaltet.

Die Flughafen-Taxifahrer setzten am Donnerstag ihren Streik für bessere Arbeitsbedingungen fort.
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Sie will den Vertrag mit den Unternehmen der IG Airport Taxi auflösen. Die Unia kritisiert die Ankündigung von Unique, und die Taxifahrer streiken weiter.

Der Entscheid der Unique sei absolut unverständlich, sagte Roman Burger, Geschäftsleiter der Unia Sektion Zürich, auf Anfrage. Sie seien kurz vor Verhandlungen gestanden, die jetzt nicht mehr möglich seien. "Der Streik kann noch lange andauern", sagte er weiter.

Der Entscheid führt laut Unia zu einer Ausweitung des laufenden Konflikts. An der Ausgangslage für die streikenden Taxifahrer am Flughafen Zürich ändere sich aber nichts. Der Bedarf nach besseren, geregelten Arbeitsbedingungen bleibe bestehen.

Gespräche gefordert

Deshalb fordert die Unia die IG Airport Taxi auf, endlich Gespräche mit den Streikenden aufzunehmen. Wenn Neuverhandlungen über einen kantonalen Taxi-GAV zur Konfliktlösung beitragen würden, ist die Unia "sofort und ohne Vorbedingungen" bereit dazu.

Die Flughafenbetreiberin Unique hatte zuvor bekanntgegeben, dass sie die bisherigen Verträge mit den 130 Konzessionären der IG Airport Taxi fristgerecht per Ende 2008 kündigt. Unique würde jedoch eine vorzeitige Kündigung der Verträge durch die IG Airport Taxi begrüssen, wie es im Communiqué heisst.

Öffnung des Taximarkts

Dadurch würde laut Unique der Weg frei für eine Öffnung des Taximarkts. Heute müssen die Flughafentaxis eine jährliche Konzessionsgebühr von 10 000 Franken bezahlen.

Künftig soll allen konzessionierten Taxihaltern der Städte Kloten, Opfikon und Zürich für eine Gebühr von 5 Franken pro Fahrt das Abholen von Fahrgästen am Flughafen Zürich erlaubt sein. Diese Regelung für Nichtflughafentaxis galt bereits bis Ende 2003.

Bessere Arbeitsbedingungen

Die Flughafen-Taxifahrer streiken bereits seit Montag für bessere Arbeitsbedingungen. Sie fordern unter anderem einen Mindestlohn von 4000 Franken bei einer maximalen Wochenarbeitszeit von 53 Stunden sowie eine angemessene Krankentaggeldversicherung.

Am Dienstag zog die IG Airport Taxi in Zusammenarbeit mit Unique einen Ersatz-Fahrdienst auf.

(bert/sda)

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