Teheran bereit zur Nachzählung
publiziert: Freitag, 15. Jul 2005 / 18:40 Uhr / aktualisiert: Freitag, 15. Jul 2005 / 19:33 Uhr

Teheran - Der iranische Innenminister Abdolwahed Mussawi-Lari hat sich bereit erklärt, in zwei Provinzen die Stimmzettel, die bei der Präsidentschaftswahl abgegeben wurden, neu auszählen zu lassen.

Frauen durften an der Wahl teilnehmen.
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In den Provinzen Teheran und Isfahan könnten die Stimmen erneut gezählt werden, um "jeden Zweifel" an der Rechtmässigkeit der Abstimmung auszuschliessen, erklärte Mussawi-Lari laut der Nachrichtenagentur Irna in einem Schreiben an den scheidenden Staatspräsidenten Mohammed Chatami.

Der gemässigte Präsidentschaftskandidat Mehdi Karubi, der bei der ersten Wahlrunde am 17. Juni auf den dritten Platz gekommen war, hatte eine Neuauszählung gefordert. Der Reformer hatte den konservativen Kräften Betrug vorgeworfen. In der Stichwahl hatte der ultrakonservative Politiker Mahmud Ahmadinedschad das Rennen für sich entschieden.

(kst/sda)

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