Telefonauskunft von Xentel droht das Aus

publiziert: Montag, 7. Jul 2003 / 23:08 Uhr

Baden-Dättwil AG - Genau ein Jahr nach dem Start befürchtet die Firma Xentel, ihren Telefon-Auskunftsdienst wieder einstellen zu müssen. Verantwortlich dafür ist laut Xentel Swisscom Directories, die den Zugang zur Datenbank stoppen will.

1818 bald nicht mehr erreichbar?
1818 bald nicht mehr erreichbar?
Xentel kann sich keinen Rechtsstreit leisten, wie Max Kägi, Chef des alternativen Anbieters zum Swisscom-Auskunftsdienst 111, auf Anfrage sagte. Deshalb bedeutete die auf Donnerstag angedrohte Kündigung des Datenbank-Abos für die Firma den Ausstieg aus dem Auskunftsgeschäft.

Betroffen wäre ein Teil der 40 Angestellten von Xentel. Die Firma versucht, diese Mitarbeiter in anderen Bereichen einzusetzen. Der Auskunftsdienst von Xentel wird am (morgigen) Dienstag genau ein Jahr alt. Er bietet seine Dienste unter der Nummer 1818 an. Xentel bietet auch andere Telefonauftragsdienste an.

Xentel habe die Abonnements-Rechnungen von SD seit Ende 2002 nicht mehr bezahlt, begründete Martin Lüthi von Swisscom Directories (SD) die Kündigung.

Bei Xentel heisst es, man habe die Beträge im niedrigen fünfstelligen Zahlenbereich seit einigen Monaten bewusst nicht überwiesen. Grund sei der Schaden, der durch Pannen bei der Datenbank ETV (Elektronisches Telefonverzeichnis) von SD entstanden sei.

Die Auskunft 1818 habe dadurch allein im November 34 Prozent der Transaktionen verloren. Die Probleme seien trotz widerholten Reklamationen nicht behoben worden. Gemäss Kägi will die Ex-Monopolistin damit den freien Wettbewerb behindern.

Der neue Auskunftsdienst wurde durch die Liberalisierung im Telekommunikationsmarkt ermöglicht. Neben der Swisscom bieten heute Sunrise (BNS) und Orange (Conduit) Auskunftsdienste an. Die Swisscom muss die Nummer 111 voraussichtlich bis Ende 2006 abgeben. SD weist die Vorwürfe von Xentel zurück.

Die Tariferhöhung wurde von der Wettbewerbskommission (Weko) unter Lupe genommen. Zur Zeit laufe eine Vorabklärung darüber, ob durch die Preispolitik der SD andere Anbieter behindert werden, wie Weko-Sprecher Stefan Renfer sagte. Ein Resultat wird in den nächsten zwei Monaten erwartet.

(fest/sda)

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