Tennis: Kurnikowa und Hyung-Taik Lee deklassiert

publiziert: Mittwoch, 15. Jan 2003 / 14:10 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 15. Jan 2003 / 15:05 Uhr

(Si) Hyung-Taik Lee (1:6, 0:6, 0:6) und Anna Kurnikowa (0:6, 1:6) wurden am dritten Australian-Open-Tag von Andre Agassi und Justine Henin-Hardenne regelrecht deklassiert.

Hyung-Taik Lee (ATP 68) hatte letzte Woche als Qualifikant in Sydney sein erstes Turnier gewonnen. Er schien für den siebenfachen Grand-Slam-Turniersieger ein erster Prüfstein zu sein. "Aber es war, als ob ich gegen eine Mauer spielen würde", so Lee. Der Südkoreaner brachte sein erstes Aufschlagspiel durch und zwang danach Agassi bei eigenem Aufschlag über deuce. Dann wars vorbei mit der Herrlichkeit: Agassi gewann die letzten 17 Games in Serie, "dabei", so Lee, "spielte ich gewiss nicht schlecht. Aber Agassi gelang alles, er spielte perfekt."

Für Anna Kurnikowa war das 0:6, 1:6 die höchste Niederlage an einem Major-Turnier. Vor sechseinhalb Jahren war sie am US Open gegen Steffi Graf mit 1:6, 2:6 unter die Räder gekommen. Den ersten Satz gegen die frisch vermählte Justin Henin verlor Tennis-Mannequin Kurnikowa in bloss 18 Minuten. "Danach lief es mir etwas besser, aber nicht viel", so Kurnikowa. Die 21-Jährige erachtete die Abfuhr als keine Katastrophe: "Vor allem der zweite Satz war nicht mehr einseitig. Aber Justine hat alle wichtigen Punkte gewonnen."

Ähnlich wie Kurnikowa kommt auch Alexandra Stevenson (USA) nicht vom Fleck. Die amerikanische Hoffnung erreichte 1999 in Wimbledon bei ihrem Grand-Slam-Debüt die Halbfinals, scheiterte danach aber 13 Mal an Major- Turnieren in einer der ersten zwei Runden, zehnmal davon im Startspiel und diesmal in Melbourne mit 2:6, 2:6 an Denisa Chladkova (Tsch).

Von den Titelaspiranten scheiterte mit Carlos Moys die Nummer 5 bei den Männern. Der Spanier unterlag dem Amerikaner Mardy Fish, gegen den er schon letzte Woche in Sydney verloren hatte, in einem Marathon über fünf Sätzen. Bloss eine kleine Überraschung war das Ausscheiden von Jewgeni Kafelnikow, dem Australian-Open-Sieger von 1999 und Finalisten von 2000. Kafelnikow hatte nach dem gewonnenen Davis-Cup-Final und verworfenen Rücktrittsabsichten ursprünglich gar nicht in Melbourne antreten wollen. Kafelnikow scheiterte am Finnen Jarkko Nieminen trotz einer Aufholjagd ebenfalls in fünf Sätzen.

(bert/sda)

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