Thomas Cook will Flugzeuge verkaufen
publiziert: Samstag, 2. Aug 2003 / 07:25 Uhr / aktualisiert: Samstag, 2. Aug 2003 / 18:27 Uhr

Oberursel - Europas zweitgrösster Urlaubskonzern Thomas Cook will noch in diesem Jahr ein Drittel seiner deutschen Flugzeugflotte verkaufen. Ausserdem lässt der Konzern nahezu ein Viertel seiner Reisebüros überprüfen.

Stefan Pichler, der Vorsitzende des Vorstandes.
Stefan Pichler, der Vorsitzende des Vorstandes.
Das sagte der Vorstandsvorsitzende Stefan Pichler der Süddeutschen Zeitung (Samstagsausgabe). Befristete Verträge der Flugbegleiter würden beim Verkauf der Flugzeuge nicht verlängert. Ziel sei es, Kapitalbindung und Risiko zu reduzieren.

Nach Pichlers Angaben sollen in den nächsten Monaten 13 Flugzeuge für Kurz- und Mittelstrecken verkauft werden. Derzeit liefen Gespräche mit den Flugzeug-Herstellern Boeing und Airbus sowie mit Fluggesellschaften.

Nach dem Bericht der Süddeutschen Zeitung lässt Pichler zudem 40 von 187 Reisebüros in Deutschland überprüfen. Wir suchen nach Optimierungspotenzial, sagte Pichler und kündigte an, Büros zu schliessen, wenn keine Aussicht auf Gewinn bestehe.

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, könnten etwa 80 Piloten sowie 200 bis 300 Flugbegleiter wegen des Verkaufs der Flotte ihren Arbeitsplatz verlieren. Nach Angaben des Konzerns wären von einem Verkauf 340 Arbeitsplätze betroffen.

(rr/sda)

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