Thomas Minder ist gegen Boni-Besteuerung
publiziert: Samstag, 8. Mai 2010 / 16:23 Uhr / aktualisiert: Samstag, 8. Mai 2010 / 16:45 Uhr

Bern - Die Besteuerung von Boni ist für den Vater der Abzocker-Initiative der falsche Weg. Der Vorschlag des Bundesrates ist aus Sicht des Schaffhauser Unternehmers Thomas Minder «die schlechteste Lösung, um das Problem zu lösen».

Thomas Minder hält Boni-Steuer für eine schlechte Idee
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Boni in der Höhe von über zwei Millionen Franken zu besteuern bedeute, den Aktionären einen Teil des Unternehmensgewinns wegzunehmen, sagte Minder gegenüber der Westschweizer Zeitung «Le Temps».

Stattdessen müssten den Lohn-Exzessen mit einem Ausbau der Aktionärsrechte bei börsenkotierten Unternehmen begegnet werden. Genau dies sieht Minders Abzocker-Initiative vor.

Aktionärsrechte contra Bonus-Steuer

Nach dem Vorschlag des Bundesrates würden Boni, die vom Unternehmensgewinn abhängen, als Gewinnverteilung betrachtet und besteuert. Damit soll es für Banken weniger attraktiv sein, millionenhohe Boni auszuzahlen.

Die Landesregierung stützte sich beim Vorschlag auf einen Zwischenbericht einer Expertenkommission. Ein konkretes Projekt soll aber erst später folgen. Die SP fordert dagegen sofortige Massnahmen, ansonsten will sie dem UBS-Staatsvertrag mit den USA nicht zustimmen.

(et/sda)

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Aktionärsrechte bringen auch nichts
Die Aktionärsrechte zu "stärken" ist auch nur viel heisse Luft.
Man sieht ja wie es zu und her geht bei GV's, da wird viel beklagt und dann trotzdem brav alles druchgewunken.
Ob jetzt mit 98% oder 52% ist egal, es ist durchgewunken.
Da ist Minder einfach auch nur ein Schönreder und hat die rosa Brille auf.

Nur Regulierung bringt etwas, punkt.
Schluss mit der Inzucht!
Eine Bonusbesteuerung ist auch bloss eine Symptombekämpfung und hilft nicht, das Problem an der Wurzel zu packen. Die Gremien dürfen sich nicht gegenseitig beweihräuchern und sich gegenseitig Millionen schenken. Diese Selbstregulierung funktioniert leider nicht, denn die Manager sind überzeugt, dass sie soviel wert sind, obwohl sie es nie und nimmer sind.. Deshalb muss die Generalversammlung auch über die Vergütungen bestimmen können.
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