Thüringer CDU hält an Dieter Althaus fest
publiziert: Mittwoch, 4. Mrz 2009 / 23:55 Uhr

München - Auch nach der Verurteilung des Thüringer Ministerpräsidenten Dieter Althaus wegen fahrlässiger Tötung einer Skifahrerin hält die Landes-CDU an ihrem Spitzenkandidaten fest. Althaus sei auf dem Parteitag im vergangenen Jahr «mit 100 Prozent» gewählt worden.

Nach deutschem Recht ist Dieter Althaus gemäss Dagmar Schipanski nicht vorbestraft. (Archivbild)
Nach deutschem Recht ist Dieter Althaus gemäss Dagmar Schipanski nicht vorbestraft. (Archivbild)
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Nach deutschem Recht sei Althaus nicht vorbestraft, sagte die Präsidentin des Thüringer Landtags, CDU-Politikerin Dagmar Schipanski, im Bayerischen Rundfunk. Insofern sei es «nicht mehr als recht und billig, dass wir an diesem Spitzenkandidaten festhalten».

Eine Zumutung für Althaus sieht Schipanski in der Spitzenkandidatur nicht. Althaus habe alle Zeit, gesund zu werden. «Es ist von ihm kein Dementi erfolgt, das heisst, er geht auch selbst davon aus, dass er diese Spitzenkandidatur mit Erfolg zu den Wahlen durchführen wird», sagte die CDU-Politikerin.

Tödlicher Skiunfall

Der CDU-Politiker war am Neujahrstag auf einer Skipiste mit einer 41-jährigen Frau zusammengeprallt, die ihren schweren Schädelverletzungen erlag. Althaus, der dabei ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitt, erholt sich derzeit noch in einer Klinik am Bodensee von den Folgen.

Das Bezirksgericht im österreichischen Irdning hatte Althaus am Dienstag wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe von insgesamt 33 300 Euro verurteilt. Zusätzlich muss der 50-Jährige ein Schmerzensgeld von 5000 Euro an den Witwer der getöteten Skifahrerin zahlen. Althaus hat den Entscheid akzeptiert.

Das Schnellverfahren stiess allerdings auf Kritik. Der Sprecher der österreichischen Strafverteidiger sprach in der «Süddeutschen Zeitung» von einer «keineswegs üblichen Vorgangsweise».

(bert/sda)

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