Times Square: Attentäter ist geständig

publiziert: Dienstag, 4. Mai 2010 / 19:22 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 4. Mai 2010 / 23:13 Uhr

New York - Ein aus Pakistan stammender Amerikaner hat das Attentat auf den New Yorker Times Square gestanden. Nach seiner Darstellung habe er allein und auf eigene Faust gehandelt, sagte ein Mitarbeiter der Strafverfolgungsbehörden.

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Das wird von den Ermittlern aber bezweifelt, zumal sich der mutmassliche Täter Faisal Shazad bis Februar für fünf Monate in Pakistan aufgehalten haben soll. Shazad erhielt erst vor etwa einem Jahr die US-Staatbürgerschaft.

«Er hat gestanden, den Geländewagen gekauft, den Sprengsatz zusammengebaut, ihn in das Auto gelegt, den Wagen dort geparkt und den Platz verlassen zu haben», sagte der Ermittler. Damit habe der Tatverdächtige sozusagen alle Vorwürfe eingestanden.

Auf Flughafen festgenommen

Er wurde offiziell angeklagt. Shazad müsse sich wegen Terrorismus vor Gericht verantworten, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Der 30-Jährige war am Montagabend auf dem John-F.-Kennedy-Flughafen festgenommen worden. Nach Angaben von Justizminister Eric Holder wollte er das Land in Richtung Dubai verlassen.

Shazad wird verdächtigt, am Samstagabend einen mit explosiven Stoffen beladenen Wagen auf den belebten Times Square in Manhattan gefahren zu haben. Der Sprengsatz war nach Polizeiangaben nur wegen der amateurhaften Bauweise nicht explodiert.

Viele Menschen wären ums Leben gekommen

Hätte er funktioniert, wären möglicherweise viele Menschen ums Leben gekommen, sagten Regierungsvertreter. «Die Absicht hinter diesem Terrorakt war ganz klar, Amerikaner zu töten», erklärte Justizminister Holder.

US-Präsident Barack Obama wertete das fehlgeschlagene Attentat als klares Zeichen, dass die Terrorgefahr auch im eigenen Land noch nicht gebannt ist.

Obama: Gesetz wird Geltung verschafft

Der Anschlagsversuch sei eine «weitere, ernüchternde Erinnerung daran, in welchen Zeiten wir leben», erklärte Obama. Der Präsident versicherte, dass dem Gesetz Geltung verschafft werde. Die USA liessen sich jedoch nicht terrorisieren.

Pakistan, das Heimatland des Verdächtigen, sagte den USA unterdessen seine Unterstützung bei den Ermittlungen zu. Beide Länder arbeiteten im Anti-Terrorkampf gut zusammen, erklärte ein Regierungsvertreter in Islamabad.

(fest/sda)

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