Tötungsdelikt

Tod der Sozialtherapeutin in Genf hat erste Konsequenzen

publiziert: Freitag, 13. Sep 2013 / 17:06 Uhr
Es gibt jetzt zum Glück keine «Freigänge» von Häftlingen aus Genfer Strafanstalten mehr.
Es gibt jetzt zum Glück keine «Freigänge» von Häftlingen aus Genfer Strafanstalten mehr.

Genf - Nach dem Tod der 34-jährigen Sozialtherapeutin in Genf hat Regierungsrat Pierre Maudet am Freitag angekündigt, alle Freigänge aus Genfer Strafanstalten zu suspendieren.

13 Meldungen im Zusammenhang
Zugleich kündigte der Sicherheitsdirektor vor den Medien in Genf eine Administrativuntersuchung an. Sichtlich bewegt drückte er der Familie der Verstorbenen sein Beileid aus.

Unterdessen geht die Fahndung nach dem 39-jährigen Vergewaltiger weiter, der die Frau getötet haben soll. Es handelt sich um einen wegen mehrfacher Vergewaltigung verurteilten Schweiz-Franzose.

In der deutschen Grenzstadt Weil am Rhein bei Basel gab es in diesem Zusammenhang ein Grosseinsatz der Polizei. Gefunden wurde der Flüchtige jedoch nicht.

Dank Handyortung direkt zum Opfer

Aufgrund einer Handyortung habe eine konkrete Spur zum Alten Zollhaus in Weil geführt, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion zu Berichten auf Onlineportalen diverser Zeitungen. In der Folge seien ein Restaurant und eine Ludothek durchsucht worden.

Im Einsatz standen laut dem Sprecher rund 60 Polizeiangehörige, darunter auch solche aus der Schweiz. Gefunden habe man aber bisher nichts, weder den mutmasslichen Täter noch das geortete Handy. Wem das Handy gehörte, war nicht zu erfahren.

39-jähriger Vergewaltiger weiter auf der Flucht

Der 39-jährige Sträfling war im Zentrum für Sozialtherapie La Pâquerette in Genf untergebracht. Dieses befindet sich in einem abgeschlossenen Bereich des Gefängnisses Champ-Dollon.

Der Gefangene und die Sozialtherapeutin waren am Donnerstagmorgen um 11 Uhr nicht wie vereinbart auf die Anlage zurückgekehrt.

Die Polizei hatte das Verschwinden am Donnerstagabend als «besorgniserregend» bezeichnet. Nach Informationen der «Tribune de Genève» wurde die Leiche der Sozialtherapeutin am Donnerstagabend in Versoix gefunden, ihr Handy in der Nähe von Basel.

(dap/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Lausanne - Die Waadtländer Regierung hat Vorwürfe eines Kantonsparlamentariers im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt Marie in aller Form zurückgewiesen. Der Kanton habe keine Dokumente verheimlicht, wie der Grossrat dies in einem Vorstoss behauptet habe. mehr lesen 
Fabrice Anthamatten wollte sich begnadigen lassen.
Genf - Der mutmassliche Mörder der getöteten Sozialtherapeutin hat das Genfer Kantonsparlament im September 2011 um Begnadigung gebeten. Sein Antrag wurde aber von den ... mehr lesen
Bern - Der Bundesrat möchte kein nationales Register für besonders gefährliche Straftäter, so wie es nach dem Tötungsdelikt an einer Sozialtherapeutin in Genf gefordert wird. Ein solches Register trage nichts zur Verbesserung der Situation bei. mehr lesen 
Bern - Die deutsche Polizei hatte ... mehr lesen
Keine Verfolgungsjagd, sondern eine «reguläre Verfolgungsfahrt in normaler Geschwindigkeit», so die deutsche Polizei.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Bern - Nach dem Tötungsdelikt an einer Sozialtherapeutin in Genf bekräftigt die Gefangenenorganisation Reform 91 ihre Forderung nach einheitlichen Regeln im Strafvollzug. In ihrer Resolution zu Handen des EJPD kritisiert sie die notwendige Resozialisierung als ineffizient. mehr lesen  1
Der mutmassliche Mörder Fabrice Anthamatten wurde an der deutsch-polnischen Grenze gefasst.
Bern - Der mutmassliche Mörder der jungen Sozialtherapeutin, die am Freitag ausserhalb von Genf tot aufgefunden worden war, ist am Sonntag in der polnischen Ortschaft Kolbaskowo nahe der ... mehr lesen
Genf/Bern - Der Tod der jungen Sozialtherapeutin in Genf löst ... mehr lesen 1
In der Grenzstadt Weil am Rhein (D) wurde der flüchtige Täter zuletzt gesehen.
Rickli will den Sexualtätern keine zweite Chance geben. (Archivbild)
Genf/Bern - Nach dem Tötungsdelikt an einer Genfer Sozialtherapeutin verlangen Politiker schweizweit einheitliche Standards bei der Betreuung von gemeingefährlichen Straftätern. ... mehr lesen 7
Genf - Die Spur des international gesuchten mutmasslichen Mörders der Genfer Sozialtherapeutin verliert sich am Bahnhof in Weil am Rhein bei Lörrach (D). In Deutschland gebe es keine «neue heisse Spur», teilte die Polizeidirektion Lörrach am Samstagmittag mit. mehr lesen  2
Der jüngste Fall vom Vergewaltiger Fabrice Anthamatten, der dank unserer Kuscheljustiz mit einer Sozialtherapeutin zum Reitausflug eingeladen wurde und dazu noch gemeinsam ein Messer eingekauft werden «musste», da die Pferde dringend «Hufpflege» benötigten ... mehr lesen  62
Genf - Die in Genf mit einem Gefängnisinsassen verschwundene 34-jährige Sozialtherapeutin ist tot. Ihre Leiche wurde in Versoix bei Genf gefunden, wie Justizkreise bestätigten. Der mutmassliche Täter war wegen Vergewaltigung verurteilt. mehr lesen 
Genf - Ein 39-jähriger Gefängnisinsasse ist am Donnerstag in Genf mit einer 34-jährigen Sozialtherapeutin spurlos verschwunden. Die Begleiterin des Gefangenen gehe nicht mehr ans Telefon, teilte die Kantonspolizei mit. Der Mann sitzt eine Haftstrafe wegen Vergewaltigung ab. mehr lesen 
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 22
Der Datenklau trifft die Schweiz hart.
Der Datenklau trifft die Schweiz hart.
Ein unbekannter Hacker oder eine Gruppe von Hackern hat Anfang Juni 2023 sensible Daten des IT-Unternehmens XPlain in der Schweiz gestohlen. Zu den gestohlenen Daten gehören Kundeninformationen, Finanzdaten, geistiges Eigentum und Daten von Schweizer Behörden. mehr lesen 
Fotografie Vom 26. Januar bis 20. August 2023 im Schweizerischen Kameramuseum Vevey  Nach mehrjähriger Arbeit wurde die fotografische Sammlung von Rodolphe Archibald Reiss von der ... mehr lesen  
Der Kriminalist Rodolphe Archibald Reiss (1875-1929).
Die Angriffe auf KMU werden im kommenden Jahr ebenso zunehmen, wie die auf Städte und Gemeinden.
Konzentration auf Ransomware begünstigt Angriffe auf weniger geschützte Bereiche  Jena - Wenn die Kassen in Elektro-Flächenmärkten nicht mehr klingeln, im Strassenverkehrsamt keine ... mehr lesen  
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.news.ch/ajax/top5.aspx?ID=19&col=COL_2_1
Titel Forum Teaser
  • paparazzaphotography aus Muttenz 1
    Foto Sanatorio Liebes news.ch Team, es ist für mich eine Ehre dass sie mein Foto des ... Di, 03.01.17 22:12
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Motor hinten oder vorne war dem Tram in Basel völlig egal! Ob ein Auto über- oder untersteuert, ist nicht von der Lage des Motors ... Mi, 01.06.16 10:54
  • Mashiach aus Basel 57
    Wo bleibt das gute Beispiel? Anstatt sichere, ÜBERSTEUERNDE Heckmotorwagen zu fahren, fahren sie ... Mo, 30.05.16 11:56
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Zugang "Das sunnitische Saudi-Arabien, das auch im Jemen-Konflikt verstrickt ... So, 29.05.16 22:06
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Pink Phanter-Bande? Am 25. 7. 2013 hat eine Befreiung von Pink Panther-Mitglied Milan ... So, 29.05.16 15:38
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    ja, weshalb sollte man solches tun? Ist doch krank, Gott zu beschimpfen! Das hat etwas, ... So, 29.05.16 12:12
  • Gargamel aus Galmiz 10
    Warum sollte man überhaupt den Glauben an Gott beschimpfen oder verspotteten? Wie krank ... So, 29.05.16 10:11
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wir sind ja alle so anders als diese "Flüchtlinge". Warum sind auch nicht alle so edel, wie ... Sa, 28.05.16 20:25
Unglücksfälle Zorn über Tötung von Gorilla in US-Zoo Cincinnati - Die Tötung eines Gorillas im Zoo der ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 16°C 21°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig freundlich
Basel 15°C 22°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
St. Gallen 15°C 18°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Bern 15°C 21°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Luzern 16°C 21°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Genf 16°C 23°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Lugano 15°C 25°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten