Bergsport

Todesfälle in den Schweizer Bergen stark gestiegen

publiziert: Dienstag, 13. Mrz 2012 / 11:55 Uhr
Deutlich mehr Todesfälle beim Bergsport.
Deutlich mehr Todesfälle beim Bergsport.

Bern - 2011 sind in den Schweizer Alpen und im Jura 2644 Personen in eine Notlage geraten und mussten von der Bergrettung geborgen werden. Das waren knapp 9 Prozent mehr als im Vorjahr. Beim Bergsport verunfallten 151 Menschen tödlich, 22 Prozent mehr als 2010.

2 Meldungen im Zusammenhang
Wie der Schweizer Alpen-Club (SAC) am Dienstag mitteilte, waren mehr Notfälle auf Skitouren, Variantenabfahrten und Hochtouren zu verzeichnen. 996 Personen konnten gesund oder nur leicht verletzt gerettet werden.

Die Gesamtzahl der Todesfälle stieg mit 217 (Vorjahr 173) deutlich an. 47 Berggänger starben an den Folgen einer Erkrankung, Ursache war meist ein Herz-Kreislauf Problem.

Beim Bergsport im engeren Sinne kamen bei 135 Unfällen 151 Personen ums Leben. Mehr Bergtote gab es auf Hochtouren (33 Personen), beim Bergwandern (64 Personen) und beim Schneeschuhlaufen (7 Personen). Weniger Bergtote gab es hingegen bei Skitouren (21 Personen) und beim Klettern im Fels (3 Personen).

Der Anteil ausländischer Personen, die beim Bergwandern einen Unfall hatten, beträgt 18 Prozent. Bei den Hochtouren hingegen liegt dieser Wert mit 29 Betroffenen bei 88 Prozent.

Häufigste Todesursache: Absturz

Die häufigste Ursache für tödliche Unfälle war mit 110 Opfern ein Sturz oder Absturz. Die meisten Personen stürzten beim Bergwandern tödlich ab (56). Durch Lawinen starben 27 Personen.

Des Weiteren starben 5 Berggänger als Folge von Blockierung oder Erschöpfung, 6 Personen durch Steinschlag, 2 Alpinisten bei einem Spaltensturz und ein Eiskletterer durch Eisschlag.

Die Entwicklung des Unfallgeschehens dürfte grösstenteils auf die Wetterbedingungen des Jahres 2011 zurückzuführen sein, schreibt der SAC. So verlängerten die Schönwetterperioden im Frühling und Herbst die Bergwandersaison deutlich.

Im nasskalten Juli waren die Bedingungen im Hochgebirge ungünstig. die aussergewöhnlich lange Schönwetterphase im Herbst hingegen erlaubte hochalpine Touren bis in den November hinein.

(alb/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Im vergangenen Jahr sind in den Schweizer Alpen und im Jura 2426 ... mehr lesen
Gefährliche Sportarten: Bergkletterer in den Alpen.
Bern - In der Schweiz verletzen sich jährlich rund 300'000 Personen beim Sport. Die meisten Verletzungen gibt es beim Wintersport und bei Ballspielen. Die meisten tödlichen Sportunfälle ereignen sich laut der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) beim Bergsport. mehr lesen 
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Francesco Schettino: Weil er das Schiff verliess, wurde er als  «Käptain Feigling» verspottet.
Francesco Schettino: Weil er das Schiff ...
Schiffsunglück  Florenz - Kapitän Francesco Schettino ist mehr als vier Jahre nach der Havarie der «Costa Concordia» auch in zweiter Instanz zu 16 Jahren und einem Monat Haft verurteilt worden. Das Berufungsgericht in Florenz bestätigte damit das Urteil aus erster Instanz. mehr lesen 
Heute Nachmittag ist es auf der Autobahn A14 in Ebikon zu einem Unfall zwischen einem Lastwagen und einem Auto gekommen. Der Lastwagen ... mehr lesen  
Durch den Unfall entstanden an den Fahrzeugen, an der Strasseneinrichtung und am Radargerät ein Sachschaden von über 100'000 Franken.
Am Dienstag, 31. Mai 2016, kurz vor 08.30 Uhr, ereignete sich im Bereich der Unterführung Rothausstrasse in Muttenz BL eine Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen. Eine Person wurde dabei leicht verletzt, wie die Polizei Basel Landschaft berichtet. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • paparazzaphotography aus Muttenz 1
    Foto Sanatorio Liebes news.ch Team, es ist für mich eine Ehre dass sie mein Foto des ... Di, 03.01.17 22:12
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Motor hinten oder vorne war dem Tram in Basel völlig egal! Ob ein Auto über- oder untersteuert, ist nicht von der Lage des Motors ... Mi, 01.06.16 10:54
  • Mashiach aus Basel 57
    Wo bleibt das gute Beispiel? Anstatt sichere, ÜBERSTEUERNDE Heckmotorwagen zu fahren, fahren sie ... Mo, 30.05.16 11:56
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Zugang "Das sunnitische Saudi-Arabien, das auch im Jemen-Konflikt verstrickt ... So, 29.05.16 22:06
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Pink Phanter-Bande? Am 25. 7. 2013 hat eine Befreiung von Pink Panther-Mitglied Milan ... So, 29.05.16 15:38
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    ja, weshalb sollte man solches tun? Ist doch krank, Gott zu beschimpfen! Das hat etwas, ... So, 29.05.16 12:12
  • Gargamel aus Galmiz 10
    Warum sollte man überhaupt den Glauben an Gott beschimpfen oder verspotteten? Wie krank ... So, 29.05.16 10:11
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wir sind ja alle so anders als diese "Flüchtlinge". Warum sind auch nicht alle so edel, wie ... Sa, 28.05.16 20:25
Unglücksfälle Zorn über Tötung von Gorilla in US-Zoo Cincinnati - Die Tötung eines Gorillas im Zoo der ...
 
Stellenmarkt.ch
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.news.ch/ajax/top5.aspx?ID=0&col=COL_3_1
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich -1°C 1°C bedeckt, etwas Schneeleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bedeckt, etwas Schnee freundlich
Basel -1°C 1°C bedeckt, etwas Schneeleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bedeckt, etwas Schnee freundlich
St. Gallen -1°C 0°C bedeckt, etwas Schneeleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig immer wieder Schnee wolkig, wenig Schnee
Bern -1°C 1°C immer wieder Schneeleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bedeckt, etwas Schnee freundlich
Luzern 1°C 1°C bedeckt, etwas Schneeleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig immer wieder Schnee wolkig, wenig Schnee
Genf 0°C 3°C starker Schneeregenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bedeckt, wenig Regen recht sonnig
Lugano 4°C 6°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten