Tourismus-Aushängeschild Andermatt

publiziert: Freitag, 18. Aug 2006 / 10:25 Uhr

Andermatt - Der ägyptische Investor Samih Sawiris will Andermatt unmittelbar hinter Top-Destinationen wie St. Moritz und Saint-Tropez positionieren.

Samih Sawiris will keine «Bausünden» begehen.
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Um das zu erreichen, will er sich genügend Zeit nehmen.

Sawiris sagte in einem Interview mit der «Berner Zeitung», er sei nicht darauf angewiesen, dass die Anlage möglichst schnell rentiere. Die Gewinnmaximierung stehe nicht an erster Stelle.

Für Andermatt spricht laut Sawiris neben der guten Erreichbarkeit der «weitgehend erhaltene, wunderschöne Dorfkern mit relativ wenig Bausünden» und die hochalpine Talebene.

Die Anziehungskraft karger Landschaften dürfe nicht unterschätzt werden.

Persönliche Treffen mit Umweltschützern und Bauern

Unverzichtbar ist für Sawiris die geplante 18-Loch-Golfanlage, gegen die sich Opposition bemerkbar macht.

Ein wesentlicher Teil des Golfplatzes werde als Weideland genutzt werden können, verspricht er. Er werde sich mit den Umweltschützern und den Bauern im September persönlich treffen.

Die geplante Ferienanlage mit über 800 Betten soll organisch mit dem Dorf zusammenwachsen, wie Sawiris weiter ausführt. Er kündigt an, auch im Dorf ein Grundstück zu kaufen und dort ein Hotel zu errichten.

Armee verkauft Parzellen

Die Armee hattte ihre ausgeschriebenen Parzellen in Andermatt UR für 10 Mio. Franken an die Korporation Ursern verkauft. Damit rückte das Tourismusprojekt des ägyptischen Investors Samih Sawiris ein Stück näher.

Die Korporation Ursern habe mit 10 Mio. Franken das höchste Gebot eingereicht, teilte das eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) mit.

Sie erwirbt das Land im Auftrag des ägyptischen Unternehmers Samih Sawiris und wird ihm die Grundstücke der Armee zum gleichen Preis weiterverkaufen.

Das Angbot von Pro Natura ist laut VBS ausser Betracht gefallen, weil sich die Naturschutzorganisation nur für ein Teilgebiet interessierte. Das VBS wollte die drei Parzellen mit einer gesamten Fläche von rund 735 000 Quadratmetern aber nur als Ganzes verkaufen.

(rr/sda)

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