Tropensturm «Noël» wütet in der Karibik

publiziert: Dienstag, 30. Okt 2007 / 23:13 Uhr

Porte-au-Prince - Beim Durchzug des schweren Tropensturms «Noël» sind in der Karibik bislang mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen. In Haiti starben mindestens acht Menschen, wie die Zivilschutzbehörde am Dienstag mitteilte.

In der Dominikanischen Republik kamen mindestens 16 Menschen ums Leben.
In der Dominikanischen Republik kamen mindestens 16 Menschen ums Leben.
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Die Behörden riefen höchste Alarmstufe aus und ordneten die Schliessung von Flughäfen und Schulen an. Der Schiffverkehr wurde eingestellt. Im ganzen Land wurde mit Überschwemmungen und Erdrutschen gerechnet, da der Sturm nur langsam weiterzog.

Ministerpräsident Jacques-Edouard Alexis rief die Bevölkerung in den am stärksten bedrohten Regionen auf, sich in Sicherheit zu bringen.

Nach Angaben eines Augenzeugen wurden mehrere Armenviertel der Hauptstadt Port-au-Prince zerstört. Blauhelmsoldaten der UNO-Mission in Haiti bemühten sich, den Betroffenen zu helfen. Auch in Kuba wurden Vorbereitungen für den herannahenden Sturm getroffen.

Tote und Vermisste auf Nachbarinsel

In der benachbarten Dominikanischen Republik, wo der Sturm bereits vorbei gezogen war, kamen mindestens 16 Menschen ums Leben. Weitere 15 Menschen würden vermisst, teilte das Katastrophenschutzzentrum in Santo Domingo mit. Knapp 12'000 Menschen mussten demnach in Sicherheit gebracht werden.

Die Bilanz dürfte weiter steigen. Allein in der Provinz San Cristobal gingen die Behörden laut Medienberichten von 25 Todesfällen aus. Die Meteorologen rechneten damit, dass die starken Niederschläge noch ein bis zwei Tage anhalten würden.

Zahlreiche Gemeinden waren wegen über die Ufer getretenen Flüssen von der Aussenwelt abgeschnitten. Zudem stürzten im ganzen Land mehrere Brücken ein. Die Tourismusgebiete in der Dominikanischen Republik blieben von dem Unwetter weitgehend verschont.

(smw/sda)

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