Tschernobyl-Strahlung kaum noch spürbar
publiziert: Montag, 17. Jul 2006 / 12:37 Uhr / aktualisiert: Montag, 17. Jul 2006 / 20:52 Uhr

Bern - 20 Jahre nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl sind die Auswirkungen in der Schweiz kaum noch spürbar.

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Zur jährlichen Strahlendosis von 4 Milli-Sievert trägt Tschernobyl derzeit gerade noch 0,01 Milli- Sievert bei. Im ersten Jahr nach dem Unfall vom 26. April 1986 betrug die Strahlung 0,2 Milli-Sievert, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitteilte. Damals wie heute stammt der Grossteil der Strahlenbelastung aus natürlichen Quellen.

Im vergangenen Jahr trug Radon mit 1,6 Milli-Sievert am stärksten zur durchschnittlichen Strahlenbelastung der Schweizer Bevölkerung bei. Trotz zum Teil zu hohen Radonkonzentrationen in einigen Wohnräumen seinen die Limiten im Jahr 2005 eingehalten worden, heisst es in der BAG-Mitteilung weiter.

Neben Radon wirken die terrestrische Strahlung mit 0,35, die kosmische Strahlung mit 0,38 sowie Radionuklide im Körper mit 0,34 Milli-Sievert als natürliche Quellen auf die Bevölkerung. Bei den künstlichen Quellen trägt die Röntgendiagnostik mit 1 Milli-Sievert den grössten Anteil bei. Von den KKW stammen weniger als 0,01 Milli- Sievert.

(ht/sda)

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