Wegen abgehörten Gesprächen
Türkische Behörden sperren nun auch YouTube
publiziert: Donnerstag, 27. Mrz 2014 / 17:17 Uhr / aktualisiert: Freitag, 28. Mrz 2014 / 08:07 Uhr
Nun wurde auch YouTube von den öffentlichen Behörden gesperrt. (Symbolbild)
Nun wurde auch YouTube von den öffentlichen Behörden gesperrt. (Symbolbild)

Istanbul - Nach dem international kritisierten Twitter-Verbot hat die türkische Regierung laut Medienberichten nun auch eine Zugangssperre für das Online-Videoportal YouTube angeordnet. Der Schritt sei wegen der Veröffentlichung abgehörter Gespräche erfolgt.

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YouTube war für viele Nutzer zunächst nicht mehr zu erreichen. Die Behörden hatten in der vergangenen Woche bereits den Kurzmitteilungsdienst Twitter gesperrt, der in der Türkei als Enthüllungsplattform genutzt wird. Gestern hatte türkisches Gericht angeordnet, die Sperre müsse aufgehoben werden.

In der Türkei sind am Sonntag Kommunalwahlen, die als wichtiger Test für die Stimmung im Lande gelten. Erdogan und seine islamisch-konservative AKP sind durch Korruptionsvorwürfe unter Druck geraten.

(ww/sda)

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