UEFA-Cup: Erobert GC «die» St. Petersburg?

publiziert: Mittwoch, 18. Sep 2002 / 19:36 Uhr

Zürich - Die Grasshoppers setzen am Donnerstagabend im Hardturm (19.30 Uhr) die von Basel perfekt lancierte russische Woche im UEFA-Cup fort. Ähnlich wie der Titelhalter gegen Spartak sind die Stadtzürcher im Erstrunden-Duell mit Zenit St. Petersburg zu favorisieren.

Es wäre übertrieben, zu behaupten, GC sei seit dem umstrittenen 2:3 im Liga-Gipfel gegen Basel aus dem Tritt geraten, den Elan und die stupende Souveränität der ersten Runden liess der NLA-Leader in den vergangenen Meisterschaftstagen aber vermissen. Trainer Koller blieb in Wil (1:1) nicht verborgen, dass seine vorzüglich besetzte Equipe ab und an von einem leichten Hang zur Lethargie gebremst wird.

Nun gut, die Analysen der sehr mässigen Gastspiele in der Ostschweiz sind angestellt worden. Und Auftritte auf europäischer Unterlage lassen sich nur schon der Ambiance wegen nicht mit undankbaren Reisen in die «Provinz» vergleichen. Der Europacup ist schon auf dieser Stufe weitaus attraktiver und bietet bei positivem Verlauf die Möglichkeit, sich nicht budgetierte Zusatzeinnahmen zu verschaffen.

Nur schon mit Blick auf die grundsätzlich optimale Mixtur aus Filigrantechnikern wie Ricardo Nuñez, zuverlässigen Skorern wie Antonio Barijho (9 NLA-Tore) sowie Mate Baturina und den höchst soliden Kämpfern Aleksandar Mitreski, Gerber und Ricci Cabanas ist den Hoppers einiges zuzutrauen. Und wer das nationale Championat -- notabene vier Punkte vor Champions-League-Teilnehmer Basel -- deutlich anführt, der braucht sich vor St. Petersburg gewiss nicht zu fürchten.


Weit entfernt vom Zenit

Der Klubname Zenit verspricht gegenwärtig ohnehin mehr, als die Mannschaft wert ist. Wenige Runden vor Schluss stellt der 1991 von Leningrad in St. Petersburg umbenannte Verein als 9. nur biederes Mittelmass dar. Die Differenz zum entschwundenen Leader Lokomotive Moskau ist nach zuletzt drei Remis in Serie auf satte 22 Punkte angewachsen; der Rückstand auf das am Dienstag im Basler St.-Jakob- Park regelrecht vorgeführte Spartak umfasst 17 Zähler.

Mit den Vorstellungen der ungeduldigen Führungscrew korrespondiert der negative Saisonverlauf überhaupt nicht. Ende August hatte Jurij Bijukow seinen Trainerstuhl deshalb zu räumen. Neu wird das immerhin gegen 10 Millionen Dollar teure Ensemble vom fettleibigen Boris Rapoport geleitet. Weiter verstärkten der russische U19-Internationale Dsunbulad Basajew sowie die beiden rumänischen Nationalspieler Daniel Kirice und Marius Bundia das Kader.


Kerschakow -- der Star

GC hat aller Voraussicht nach einen im klassischen 4-4-2-Verband gruppierten Widersacher zu erwarten. Einziger wirklicher Star ist fraglos Alexander Kerschakow, der im Ranking der besten russischen Schützen mit 14 Treffern topklassiert ist. Mit seinem herrlichen Tor zum 3:1 und dem abgefälschten Schuss vor dem 4:1 hatte der noch nicht 20-Jährige auch wesentlichen Anteil am 4:2-Sieg der Russen in der EM-Qualifikation gegen Irland in Moskau.

Kerschakow und sein Freund und Sturmpartner Andrej Arsawin verfügen über die Qualität, eine Partie im Alleingang zu entscheiden. Um an die alten Erfolge anknüpfen zu können, vor 18 Jahren gewann Zenit das bislang erste und zugleich letzte Mal den Titel, fehlen dem überdurchschnittlichen Duo allerdings Mitspieler geeigneten Zuschnitts.


Die voraussichtliche Aufstellung der Grasshoppers:

Borer; Gerber, Castillo, Hodel, Jaggy; Mitreski/Tararache, Baturina, Cabanas; Eduardo, Nuñez; Barijho. -- Verletzt: Spycher, Joller, Zanni.

(ms/sda)

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