UNESCO verabschiedet Kultur-Konvention gegen Widerstand der USA

publiziert: Donnerstag, 20. Okt 2005 / 20:49 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 20. Okt 2005 / 22:40 Uhr

Paris - Gegen den heftigen Widerstand der Vereinigten Staaten hat die UNESCO mit grosser Mehrheit eine Konvention verabschiedet, die Kulturgüter von den Regeln des Welthandels ausnimmt.

Das «Übereinkommen zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen» ist eine Initiative Frankreichs und Kanadas.
Das «Übereinkommen zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen» ist eine Initiative Frankreichs und Kanadas.
Bei der 33. UNESCO-Vollversammlung in Paris stimmten fast alle der anwesenden 154 Mitgliedstaaten der UNO-Sonderorganisation für die Konvention, nur die USA und Israel waren dagegen. Das «Übereinkommen zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen» ist eine Initiative Frankreichs und Kanadas.

Es soll in Zeiten der Globalisierung Kerne der nationalen Kultur schützen und kulturelle Güter anders als herkömmliche Waren behandeln. Die USA befürchten neue Handelschranken etwa bei Film und Musik.

Damit die Konvention international verbindlich wird, muss sie von mindestens 30 der 191 UNESCO-Mitgliedstaaten ratifiziert werden. Die Schweiz, hatte bereit im Vorfeld angekündigt, dass sie die Konvention ratifizieren werde.

An ihrer zweijährlichen Vollversammlung nahmen die UNESCO-Staaten zudem die erste weltweite Erklärung zur Bioethik an, in der ausdrücklich der Menschenwürde Vorrang vor wissenschaftlichen Zielen gegeben wird.

(bert/sda)

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