UNO-Generalsekretär Annan fordert Öffnung der Märkte
publiziert: Montag, 30. Jun 2003 / 12:13 Uhr

Genf - Die Industrieländer sollen ihre Märkte für Agrarprodukte aus Entwicklungsländern öffnen. Das sei nötig für die Entwicklung ländlicher Gebiete, erklärte UNO-Generalsekretär Kofi Annan bei der Eröffnung des UNO-Wirtschafts- und Sozialrates (ECOSOC) in Genf.

Kofi Annan.
Kofi Annan.
Die Stimulierung des Wirtschaftswachstums sei gegenwärtig zweifellos am dringendsten, sagte Annan weiter. Langfristig müsse aber mehr getan werden, um die in der Millenniums-Erklärung der UNO formulierten Ziele zur Verringerung der Armut zu erreichen.

Die Jahrestagung des ECOSOC, die noch bis am 25. Juli dauert, ist der Entwicklung ländlicher Gebiete gewidmet. Der UNO-Generalsekretär erinnerte daran, dass drei Viertel der ärmsten Menschen in ländlichen Gebieten leben: 900 Millionen Menschen müssen mit weniger als einem Dollar pro Tag auskommen.

Diese Bauern und Bäuerinnen sähen ihre harte Arbeit zerstört durch Protektionismus, mangelnde Infrastruktur und zunehmend auch durch die Verbreitung von Aids, sagte Annan.

Die im November 2001 in Doha beschlossene Verhandlungsrunde der Welthandelsorganisation (WTO) habe zum Ziel, den unlauteren Wettbewerb zu eliminieren, der die Bauern und Produzenten der armen Länder behindere. Die Märkte der Industrieländer sollten daher für die Produkte aus Entwicklungsländern geöffnet werden.

Die Doha-Runde habe weiter zum Ziel, den Zugang zu erschwinglichen Medikamenten in armen Ländern zu fördern, führte Annan aus. Im besten Fall könne die Verhandlungsrunde ein Motor für das Wachstum sein und die Realisierung der Entwicklung fördern.

Zehn Wochen vor der WTO-Ministerkonferenz im mexikanischen Cancun sei ein Erfolg aber keineswegs sichergestellt. Es sei an der Zeit, mehr Flexibilität zu zeigen und den globalen Interessen den Vorzug zu geben.

(rr/sda)

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