UNO-Gesandter Ahtisaari stellt Plan für Kosovo vor

publiziert: Freitag, 26. Jan 2007 / 13:42 Uhr / aktualisiert: Freitag, 26. Jan 2007 / 20:22 Uhr

Wien - Der finnische UNO-Sondergesandte Martti Ahtisaari hat den Vertretern der Kosovo-Kontaktgruppe seinen Plan für die Zukunft der serbischen Provinz vorgestellt. Der Inhalt ist noch geheim.

Der UNO-Gesandte für das Kosovo, Martti Ahtisaari.
Der UNO-Gesandte für das Kosovo, Martti Ahtisaari.
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Über die Einzelheiten wollten weder Ahtisaari noch seine Sprecherin Hua Jiang Angaben machen. Hua sagte lediglich, nach der Präsentation habe es noch «eine sehr kurze Diskussion über den weiteren Weg» gegeben. Frankreichs Aussenminister Philippe Douste-Blazy sagte, der Plan weise «in die richtige Richtung».

Nach seinen Angaben war die Kontaktgruppe mit den Vorschlägen Ahtisaaris «im Ganzen» einverstanden. Ihr gehören neben Frankreich Deutschland, Grossbritannien, Italien, Russland und die USA an.

Die Regierung in Moskau soll allerdings gemäss Diplomaten «sehr skeptisch» auf den Vorschlag reagiert haben. Sie habe demnach einen Aufschub der Entscheidung gefordert. Sie wolle bis zur Bildung einer neuen Regierung in Serbien warten.

Schutz der Minderheitenrechte

Am 2. Februar werde Ahtisaari seinen Plan in Pristina und Belgrad erläutern, sagte seine Sprecherin weiter. Danach wolle er beide Seiten zu weiteren Verhandlungen verpflichten.

Erst danach solle ein endgültiger Vorschlag dem UNO-Sicherheitsrat vorgelegt werden. Das Gremium könne voraussichtlich im April mit den Beratungen beginnen. Russland hat ein Veto-Recht.

Ahtisaari hatte am Mittwoch bereits die wichtigsten Punkte seines Vorschlages angedeutet. Im Zentrum sollte demnach der «Schutz der Minderheitenrechte, insbesondere der Kosovo-Serben» stehen.

Zudem sehe sein Vorschlag eine starke internationale zivile und militärische Präsenz vor. Die Provinz solle von Serbien autonom sein, aber von einem internationalen zivilen Beauftragten beaufsichtigt werden.

(bert/sda)

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