UNO-Resolution gegen Einsatz von Kindersoldaten

publiziert: Dienstag, 26. Jul 2005 / 23:10 Uhr

New York - Der UNO-Sicherheitsrat hat einstimmig eine Resolution verabschiedet, die Massnahmen gegen den Einsatz von Kindersoldaten vorsieht. Eine zentrale Massnahme ist die Nennung der Länder, in welchen Kinder kämpfen müssen.

Der Sicherheitsrat sei tief besorgt darüber, dass Kinder in bewaffnete Konflikten einbezogen würden.
Der Sicherheitsrat sei tief besorgt darüber, dass Kinder in bewaffnete Konflikten einbezogen würden.
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Nach der Resolution sollen in diesem Jahr Burundi, die Elfenbeinküste, die Republik Kongo, die Demokratische Republik Kongo (ehemals Zaire), Somalia und der Sudan überwacht werden. Im kommenden Jahr werde die Überwachung auf Kolumbien, Birma, Nepal, die Philippinen, Sri Lanka und Uganda ausgeweitet.

Der Sicherheitsrat sei tief besorgt darüber, dass Kinder nach wie vor in bewaffnete Konflikten einbezogen würden, sagte Olara Otunnu, Sonderbeauftragter der UNO für Kinder in Kriegssituationen.

2 Millionen Kinder getötet

Er wies darauf hin, dass in den vergangenen 20 Jahren bei bewaffneten Konflikten etwa zwei Millionen Kinder getötet worden seien. Weitere sechs Millionen Kinder seien verstümmelt oder verletzt worden.

Eine Arbeitsgruppe soll die Ergebnisse der Überwachungsstrategie prüfen. Im kommenden Jahr könnte dann die Liste der von der UNO überwachten Länder ohne eine neue Resolution ausgeweitet werden.

(bert/sda)

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