UNO prangert Menschenrechtssituation in Nordkorea an

publiziert: Montag, 23. Okt 2006 / 23:13 Uhr

New York - Der weltweit geächtete Atomtest Nordkoreas hat nach Einschätzung der UNO Hunger und Not in dem kommunistisch regierten Land weiter verschärft.

Nordkorea ist eines der ärmsten Länder der Welt.
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«Da ist viel Geld verbraucht worden, das besser für Lebensmittel ausgegeben worden wäre». Das sagte der UNO-Sonderberichterstatter Vitit Muntabhorn in New York. Allein im vergangenen Monat hätten nur 30 000 Menschen mit Lebensmittelhilfe versorgt werden können. Das sei hochgerechnet auf die innerhalb von zwei Jahren geplante Versorgung von 1,9 Millionen Empfängern erschreckend wenig.

Aber auch sonst gebe der Umgang mit Menschenrechten in Nordkorea weiterhin Anlass zur Sorge, sagte Muntabhorn. Vor allem die Situation von Frauen, Kindern, älteren oder behinderten Menschen sei oft schwer.

Auch der Umgang mit Gefangenen und Dissidenten wird in dem Bericht beklagt. So habe es in Nordkorea zwar einige Rechtsreformen gegeben, «aber nach wie vor herrscht eine riesige Lücke zwischen der formalen Anerkennung von Menschenrechten und der tatsächlichen Umsetzung im Land», schrieb der UNP-Sonderberichterstatter, der die Situation seit drei Jahren beobachtet.

(lg/sda)

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