UNO verurteilt israelische Militäroperation

publiziert: Freitag, 6. Dez 2002 / 21:11 Uhr / aktualisiert: Samstag, 7. Dez 2002 / 12:35 Uhr

New York - Der UNO-Hochkommissar für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) Peter Hansen hat den Tod von zwei UNO-Mitarbeitern während einer israelischen Militäroperation im Gazastreifen verurteilt.

Der Armeeinsatz im Flüchtlingslager el Bureidsch habe den Eindruck des wahllosen Einsatzes von schwerer Feuerkraft in einem dicht besiedelten zivilen Gebiet gemacht, heisst es in einer in Gaza verbreiteten Erklärung Hansens.

Die beiden getöteten Mitarbeiter des UNO-Hilfswerkes seien nicht bewaffnet gewesen. Sie hätten auch keine Beziehung zu militanten Palästinenserorganisationen gehabt.

Auch die EU verurteilte die Militäraktion in scharfer Form und wies Israel eine Mitverantwortung für palästinensische Attentate zu. Der Einsatz sei ein exzessiver Gebrauch von Gewalt gegen Zivilisten gewesen, erklärte der dänische Aussenminister und EU-Ratspräsident Per Stig Moeller in Kopenhagen.

Beim Einmarsch israelischer Armeeinheiten in das Flüchtlingslager von el Bureidsch im Gazastreifen waren zehn Palästinenser getötet und 19 verletzt worden.

Bei einem weiteren Militäreinsatz im Dorf Sila bei Dschenin im Westjordanland ist ein Palästinenser getötet worden. Nach palästinensischen Angaben wurden fünf weitere Personen verletzt.

Nach Augenzeugenberichten waren die Truppen mit 15 Panzern in das Dorf eingerückt. Dabei habe es Auseinandersetzungen mit Dorfbewohnern gegeben, die Steine und Flaschen geworfen hätten. Die Soldaten hätten das Feuer eröffnet und einen 20-Jährigen erschossen.

(bsk/sda)

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