US-Kongress stimmt hohen Strafen für Spammer zu

publiziert: Dienstag, 9. Dez 2003 / 14:56 Uhr

Washington - Den Versendern unerwünschter Werbemails sollen in den USA bald landesweit Gefängnis- und hohe Geldstrafen drohen. Einem entsprechenden Gesetzentwurf stimmte der US-Kongress zu.

Spammer müssen in den USA jetzt endlich mit Strafen rechnen.
Spammer müssen in den USA jetzt endlich mit Strafen rechnen.
US-Präsident George W. Bush wird das Gesetz voraussichtlich noch in diesem Jahr per Unterschrift in Kraft setzen. Zum ersten Mal im Internet-Zeitalter werden die Konsumenten in den USA die Möglichkeit haben, Nein zu Spam zu sagen, sagte ein Abgeordneter der regierenden Republikaner in Washington.

Als Spam werden massenweise versandte E-Mails bezeichnet, in denen zumeist anonyme Absender für angebliche Medikamente zur Penis-Vergrösserung, Pornografie-Seiten im Internet oder vermeintliche Rezepte zum Reichwerden werben.

Viele Internt-Nutzer fühlen sich durch derartige Sendungen in ihrer Privatsphäre gestört. Der Internet-Wirtschaft entstehen durch Spam-Mails, die inzwischen mehr als die Hälfte des gesamten weltweiten E-Mail-Verkehrs ausmachen, immense Kosten.

Nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes dürfen Firmen zwar weiterhin elektronische Werbebotschaften an E-Mail-Adressen senden - allerdings nur noch, wenn sie sich darin gegenüber dem Empfänger klar identifizieren und dieser ihnen nicht mitgeteilt hat, dass er keine Werbemails mehr erhalten möchte.

Mails mit pornografischem Inhalt sollen laut dem Gesetzentwurf künftig klar als solche gekennzeichnet sein. Der Versand kommerzieller Text-Botschaften auf Mobiltelefone soll ganz verboten werden, es sei denn ein Handynutzer hat zuvor ausdrücklich erklärt, dass er solche Kurznachrichten wünscht.

(fest/sda)

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