Posten pikanter Fotos unter Strafe gestellt

USA: Ehevertrag mit Social-Media-Klausel im Trend

publiziert: Dienstag, 10. Jun 2014 / 09:02 Uhr
Eheleute sichern sich ab.
Eheleute sichern sich ab.

New York - Geteilte Informationen in sozialen Medien sind in den USA mit 80 Prozent die häufigste «neue» Begründung bei Scheidungen.

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Zu diesem Schluss kommen Scheidungsanwälte, die für eine Studie der American Academy of Matrimonial Lawyers befragt wurden. In der Folge schliessen US-amerikanische Paare immer häufiger einen Ehevertrag, in dem eine Social-Media-Klausel enthalten ist. Die Ehepaare regeln darin, wie viel Informationen oder Fotos der Partner im Social Web veröffentlichen darf.

50'000 Dollar Strafe je Vergehen

«Der Trend ist neu, aber es häufen sich die Paare, die ihren Ehevertrag mit einer Klausel erweitern, die bestimmt, wie sich die Partner in den sozialen Netzwerken gegenseitig präsentieren», sagt die New Yorker Anwältin Ann-Margaret Carrozza. Ein Drittel ihrer Kunden habe Interesse daran, eine solche Klausel festzuhalten. In einer typischen Social-Media-Klausel wird häufig vereinbart:

Der Partner darf keine Nacktfotos ins Web stellen. Auch peinliche Fotos oder Beiträge, die den Ruf eines Ehepartners schaden könnten, sind verboten. Der Ehemann darf etwa nicht ohne weiteres ein Foto mit seiner Ehefrau im Bikini auf Facebook posten. Die Strafe für die Verletzung der Social-Media-Klausel wird in der Regel über Geld geregelt. In der Regel sind es 50'000 Dollar (44'846 Franken) pro Online-Vergehen.

Soziale Medien werden zur Waffe

Blamable Fotos oder Beiträge im Internet, die in sozialen Medien vielen Menschen zugänglich sind, können eine Person sowohl beruflich als auch psychisch schaden. Sheri Meyers, eine in Los Angeles ansässige Beziehungstherapeutin, rät Paaren - auch ohne einen solchen Vertrag - ein Gespräch über Social Media-Grenzen zu führen.

Sie befürwortet aber auch, einen Ehevertrag mit einer Social-Media-Klausel abzuschliessen. «Eine solche Klausel ist ein Schutz - es vermeidet beim Auseinanderbrechen einer Beziehung, dass Probleme auftreten», unterstreicht die Therapeutin. Denn heutzutage könnten die sozialen Medien als Waffe in einem «Rosenkrieg» genutzt werden.

(bg/pte)

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