USA beunruhigt über Python-Invasion

publiziert: Freitag, 16. Mai 2008 / 22:50 Uhr

Miami - Im Südosten der USA breiten sich mit beunruhigender Geschwindigkeit Pythonschlangen aus. Sie könnten schon bald all die Gebiete besiedeln, in denen heute Alligatoren leben, darunter den Norden Floridas, Georgia und Louisiana.

Pythons stammen ursprünglich aus Birma und wurden von Menschen nach Florida importiert.
Pythons stammen ursprünglich aus Birma und wurden von Menschen nach Florida importiert.
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Dies geht aus einer Studie des Wissenschafters Frank Mazzotti hervor. Pythons stammen ursprünglich aus Birma und wurden von Menschen nach Florida importiert, die sie sich als Haustiere halten wollten.

Da die meisten die Riesenschlangen dann in den Sümpfen des Bundesstaates wieder aussetzten, wuchs die Population in den vergangenen Jahren gewaltig an, wie es in der Studie hiess.

Zwischen 2002 und 2005 wurden insgesamt 201 Pythons im Süden Floridas tot oder lebendig gefangen. Diese Zahl nahm stetig zu. Allein im vergangenen Jahr wurden 418 solcher Riesenschlangen gefunden.

Schnelle Vermehrung

Pythons sind ausgezeichnete Schwimmer und können grosse Strecken in kurzer Zeit zurücklegen. Sie ernähren sich von Hunden, Katzen, Eichhörnchen, Kaninchen, Füchsen und einigen Krokodilarten.

Die grösste je in Florida gefangene Python war fünf Meter lang und wog 70 Kilogramm. Der Biologe Skip Snow schätzt die Zahl der im Südosten der USA lebenden Riesenschlangen auf 30'000.

Die Weibchen können Sperma einlagern, so dass sie jahrelang Embryonen hervorbringen, wie Mazzotti erklärte. Eine 50-Kilo-Schlange könne 60 bis 80 Eier pro Jahr produzieren.

(bert/sda)

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